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2015 Recaps Thailand Urlaub

Thailand 2015 – Recap

Das war er dann also, der Urlaub #1 für 2015 (#1, weil man ja immer noch auf mehr hoffen kann, und irgendwas kommt dieses Jahr bestimmt noch), und auch die Flitterwochen. Zeit, das ganze mal zusammenzufassen.

Warum Thailand?

Eigentlich wollten wir wieder in die USA fliegen, weil Florida einfach geil ist und man ja auch sonst noch was entdecken kann. Aber da die EZB den Euro verfallen ließ, haben wir uns gedacht: diesmal vielleicht nach Osten? Der Plan stand also für Asien. Thailand haben wir gewählt, weil es uns wie ein guter Einstieg nach Asien schien.

Wie wars?

Großartig. Und sehr heiß. Völlig anders, als alles, was wir bisher kannten. Sehr entspannt, trotz der vielen vielen Menschen. Ein neuer Straßenverkehr für Tobis Liste. Viel neues Essen.

Was sollte man sich merken?

Wir können ja nur für die erschlossenen Gebiete Bangkok, Ko Phangan und Ko Samui sprechen, im Dschungel und sonstigen Hinterland ist das vielleicht wieder ganz anders, aber…

  • Du brauchst Sonnencreme. Vieeeeeel Sonnencreme. Also, zumindest für den Fall, dass du nicht auf Leder und Hautkrebs stehst. Und diese Sonnencreme solltest du dir von zuhause mitnehmen. Sie ist in Thailand nämlich erstens teurer, und zweitens gibt es nicht unbedingt deine Lieblingssonnencreme.
  • Du brauchst was gegen Mücken. Aber definitiv weniger als von der Sonnencreme. Also mehr ein „nice to have“.
  • Du brauchst Bargeld. Eigentlich für alles. Kreditkarte also nur, um Geld aus dem Automaten zu holen. Deshalb: PIN notieren.
  • Hotel-Wifi ist (zumindest bei uns) in Thailand sehr viel schneller und stabiler als in den „hochentwickelten“ USA. Könnten sich eine Scheibe von abschneiden.
  • Taxifahren in Bangkok ist einfach, klimatisiert und vor allem billig. Definitiv zu empfehlen! Und nicht den Schauermärchen aus den Reiseführern glauben.
  • Dieser Blödsinn von wegen „Cook it, peel it, or forget it“. Nach dem ersten Tag voller Panik hast du einfach keine Lust mehr, dir die Zähne mit Wasser aus Trinkflaschen zu putzen, auf kalte Getränke zu verzichten und an allem Essen vorbeizugehen.
  • Mitnehmen: kurze Hosen, T-Shirts.
  • Nicht mitnehmen: lange Hosen.
  • Medikamente. Naja, besser zuviel als zuwenig mitnehmen, aber hier mal der Kontrast zwischen „was wir mitgenommen haben“…
    mitgenommen...…und „was wir gebraucht haben“
    ...gebraucht

Würden wir nochmal hinfahren?

Definitiv! Aber dann wahrscheinlich woanders hin. Es fehlen ja noch Chang Mai und Gegenden wie Krabi.

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2015 Bangkok Thailand Urlaub

Bye bye Thailand

Es hat sich ja schon angekündigt, aber alles braucht irgendwann ein Ende, so auch unser Thailand-Urlaub 2015. Aber so leicht geben wir uns nicht geschlagen: den Abflug geschickt auf 20:35 gelegt, so hatten wir noch einen (fast) kompletten Tag in Bangkok.

Also Koffer gepackt, nochmal auf der Hotelterrasse gefrühstückt und dann ausgecheckt. Die Koffer haben wir im Hotel gelassen und uns wurde gleich netterweise angeboten, dass wir später auch noch den Pool und die Duschen benutzen können. Sehr freundlich.

Los ging es also in Richtung des Nang Loeng Market, denn dort sollte es angeblich den besten Fruit Shake Bangkoks geben. Und diese Shakes sind auch in schlecht großartig. Naja, nach 20 Metern stand uns wieder das Wasser überall, aber wir haben zielgerichtet alle „Taxi, Taxi“-Rufe abgewehrt. Hinter Tobi lief dann irgendwann eine ältere Dame her, die ihm ein stets wiederholtes „you so big“ hinterherrief. Naja, stimmt ja auch :-)

Der Weg zum Markt führte uns dann nochmal durch etwas weniger touristische und etwas mehr thailändische Gegenden Bangkoks, mit Königsportraits in XXL zum Superpreis und Hinterhofgaragen. Aber soviel vorweg: wie so vieles, haben wir auch den Markt nicht gefunden… Dafür sind wir aber in das Fruit and Vegetable Festival 2015 gestolpert. Und das war mehr als ein Ausgleich für den verpassten Fruchtshake. Hier waren wir irgendwie zum ersten Mal die, die wirklich aus der Masse herausstachen, denn außer uns waren nur Thais da. Ich glaube, deshalb haben sie auch gar nicht erst versucht, uns etwaigen Eintritt abzunehmen, sondern uns gleich die Eintrittssticker ans nasse Hemd gepappt.

Hier haben wir dann nochmal die (vor)letzten Bangkok-Dollar unters Volk gemischt und munter eingekauft. Den lokalen Fokus merkte man auch daran, dass wir keine Ahnung hatten, was wir da jeweils gekauft haben: es war nämlich ausschließlich auf Thai beschrieben. Beim letzten Stand mussten wir dann auch brav für die Tütenübergabe posieren. Wer weiß, auf welcher Werbetafel wir uns bald wiederfinden (wobei wir wirklich nicht mehr präsentabel aussahen).

Nach dem vielen Obst wollten wir uns dann noch einen Tempel anschauen, denn die sind wirklich faszinierend schön. Die Wahl fiel auf den um die Ecke gelegenen Wat Benchamabophit. War schön, nochmal ein wenig im Schatten sitzen zu können. Das war dann aber auch langsam genug („langsam“… wir waren jetzt knapp 4 Stunden unterwegs), deshalb wieder einmal professionell ein Taxi angehalten und uns genauso professionell wieder zur Khaosan Road fahren lassen, die kennen die Taxifahrer nämlich wenigstens. Hier wurde Tobi auch nur noch ein einziger superduper Designeranzug angeboten, vielleicht kennen die ihn mittlerweile.

Wieder im Hotel haben wir dann unsere Drohung wahr gemacht und Tobi ist in Boxershorts in den Pool gehüpft, während Elena noch eisgekühlte Getränke verzehrt hat. Frisch geduscht haben wir uns dann ein Taxi genommen, wo uns der (wirklich wirklich) nette Hotelmitarbeiter auch gleich gefragt hat, ob wir lieber zum Pauschalpreis oder mit Taxameter fahren wollen. Mittlerweile kennen wir ja das Preisgefüge, und so haben wir uns alte Hasen für den Pauschalpreis entschieden, um monströse 150 Baht zu sparen…

Am Flughafen haben wir dann noch unsere wirklich letzten Bangkok-Dollar in wunderbarste Souvenirs umgerubelt und sind dann pünktlich Richtung Abu Dhabi gestartet. Leider war der erste Flug im Gegensatz zum Hinflug aber auch restlos ausgebucht, also gab es keine freie Liegenwahl an Bord. Koscheres Essen wurde auch wieder brav serviert, aber die Berliner Rabbis sind bei der Menüauswahl definitiv besser als die Bangkoker… Außerdem gab es als zweiten Snack einfach nochmal die Hauptmahlzeit, nur nicht warmgemacht. Ob das so im Sinne des Erfinders war? Flug Nummer 2 war dann aber nochmal leerer als die Hinflüge, und so gab es mehr als genug Platz.

Landung pünktlich um 7:00 auf dem wunderbarsten Flughafen der Welt (Berlin-Tegel) und – ein Novum – unsere Koffer wurden gleich als allererste ausgespuckt.

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2015 Bangkok Thailand Urlaub

Alles hat ein Ende – letzter voller Tag in Thailand

Heute war dann der letzte volle Urlaubstag in Thailand für dieses Mal. Morgen geht der Flieger zwar erst um 20:00, aber trotzdem wird das eher ein halber Tag.

Heute gibt es auch nur Stichpunkte:

  • Frühstück im Hotel. Sehr lohnenswert, quasi identisch mit dem auf Samui, nur (noch) hochwertiger. Auch der thailändische Schilderwahnsinn setzt sich fort. Fruist Yoghut für alle!
  • Nach dem Frühstück nochmal zum Palast gewandert, kurz die vorletzten Einkäufe erledigt, und dann nochmal etwas neues ausprobiert…
  • …Taxi fahren. Man liest ja Horrorgeschichten und sonstewas, aber eigentlich ist das alles easy. Man muss sich nur dran gewöhnen, dass der Fahrer halt auch „nein“ sagen kann. Aber sonst: drei Fahrten, dreimal hat der Fahrer brav von sich aus das Taxameter angestellt. Und uns auch jedesmal sicher ans Ziel gebracht. Billig war es obendrein…
  • Eine der Fahrten führte uns mitten rein nach Chinatown. Hier ist es vor allem voll, dann laut, dann dreckig. Mittagessen haben wir hier gefunden. Einkaufen kann man hier schlecht, denn es ist nahezu alles Großhandel, also erst ab mindestens drei Exemplaren wird verkauft. Und das, was verkauft wird, ist halt auch eher Ramsch, Tinnef, und Müll. Wobei manches schon arg nach den Dingen aussieht, die in Dawanda-Shops angeboten werden…
  • Im Hotel nochmal in den Pool. Der war kälter als auf Samui, und viel kälter als auf Phangan.
  • Den Abend abgeschlossen haben wir im Eagle Nest, einer Bar, die wir schon am zweiten Tag besucht haben. Netter Ausblick auf den Fluss, akzeptable Preise, um die letzten Bangkokdollar unters Volk zu bringen, lohnt sich!
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2015 Bangkok Thailand Urlaub

Two Nights in Bangkok…

Aus, Ende, vorbei. Zumindest fast. Heute ging es von Samui wieder aufs Festland, wo wir dann noch zwei Nächte in Bangkok verbringen werden. Den Urlaub langsam ausschleichen quasi.

Also nochmal Aufstehen und Frühstücken im Fair House Villas & Spa auf Samui. Anschließend dann nochmal den Weg zur Villa hochgestapft, die letzten Dinge eingepackt und dann den netten Herrn mit dem Golfcart zur Tür beordert. Denn die Koffer und Taschen wollten wir nun beim besten Willen nicht runterschleppen, besonders nicht in der vorherrschenden Großwetterlage. Dann ausgecheckt und – mit viel Bedauern – Little Buddha abgegeben. Auch der Tankregelung konnten wir durch geschicktes Hangabwärts-Parken ein Schnippchen schlagen: wir haben nämlich gestern festgestellt, dass die Tanknadel höher steht, wenn der Wagen vornüber kippt. Das wurde mit einem „it’s ok“ quittiert, insofern hoffen wir mal, dass das auch tatsächlich ok ist…

Das Taxi (bzw. der hoteleigene Shuttle mit demselben Fahrer, der uns ebengrade mit dem Golfcart abgeholt und auch schon mehrfach nach Chaweng gefahren hat) war dann nochmal nett teuer (das sind die Taxi- bzw. Transportkosten auf Samui generell, die kennen da nämlich kein gutes deutsches Kartellamt), aber wie sonst hätten wir zum Flughafen kommen sollen?

Der Flughafen. Wir kennen Freiluftflughäfen ja nun von Hawaii, aber der hier ist noch einen Zacken schärfer. Während Kauai noch ein „normaler“ Flughafen mit ohne Seitenwänden ist, ist Samui einfach offen wie ein Scheunentor. Aber dank unserer Boutique Airline gab es auch hier wieder Gratis-Verpflegung in Form von Getränken sowie Plunderstückchen, Muffins und natürlich Popcorn. Die waren auch nötig, denn unser Flug hatte leider ein Stunde Verspätung. Aber gut, wir haben in der Wartezeit einfach unsere Kreisläufe so weit heruntergefahren und nur noch die nötigsten Funktionen ausgeführt – der Flughafen hat nämlich ob seiner Bauweise keine Klimaanlage. Zum Flugzeug ging es dann wieder in den schon bekannten Maxi-Golfcarts von der Ankunft. Das Flugzeug sah ein bisschen aus, wie grade aus dem Abstelllager geholt und fix abgestaubt, aber angekommen sind wir ja trotzdem gut. Als Verpflegung dann irgendwas mit Reis, wir haben es angetestet und dankend abgelehnt. Der Chinese neben uns hat es allerdings mit Wonne in sich reingestopft.

Landung unspektakulär, Koffer sind auch angekommen, und der Taxifahrer hat von sich aus das Taxameter eingeschaltet. Auch Gurte hatte die Taxe. Nur keine Gurtschlösser. Aber besser halb als garnicht. Unser Hotel war unserem Fahrer auch nicht wirklich bekannt, aber zumindest die grobe Richtung. Die letzten 500 Meter haben wir dann in Gemeinschaftsarbeit zurückgelegt und unser Fahrer hat sich köstlich über die deutsche Stimme der Google-Navigation amüsiert. So sind wir dann an unserem letzten Stopp angekommen, dem Riva Surya Bangkok. Deutlich kleiner als unsere vorigen Bleiben, und auch das hoch-hinaus durchbrechen wir hier, wir sind nämlich nur im zweiten von fünf Stockwerken. Dafür direkt am Wasser und der Khao San Road gelegen.

Die haben wir uns nach einem Zwischenstopp an unserem Lieblings-Mango-with-sticky-rice-Stand auch gleich mal angeschaut. Naja, interessant trifft es wohl am besten. Wir haben 14 nette Herren gezählt, die Tobi unbedingt einen superdollen Maßanzug verkaufen wollten (wie gesagt, der typische Spontankauf in jedem Urlaub), und einen, der Tattoos veräußerte. Dabei ist dann Elena schwach geworden…

Elena Tattoo

Ist aber noch nicht ganz fertig :-) Die Gestalten hier sind auch eher die total alternativen Backpacker, aber nicht die Bibelmäuschen aus Koh Phangan, sondern mehr so die Yogahäschen aus alternativen Wohnprojekten. Muss man nicht mögen, kann man aber akzeptieren.

Nach einer weiteren Mango mit Sticky Rice sind wir dann noch Essen gegangen, vor der Tür des Hotels haben wir nämlich etwas gesehen, dass viel von offensichtlich Einheimischen (oder zumindest Asiaten) frequentiert wurde. Das „Menü“ gab es auch auf Englisch, allerdings nur ein Gericht: vietnamesische Nudeln mit diversem Fleisch und sonstigem. Was kann für 50 Bhat schon schiefgehen? Richtig: nix. Es war heiß, schmeckte, und noch gehts uns gut, auch wenn wir bei manchen Zutaten immer noch nicht wissen, was es nun genau war.

Den Rest des Abends haben wir dann an der Poolbar mit Blick auf den Fluss und die Myriaden von Dinner Cruises verbracht.

Morgen ist nochmal volles Programm für den letzten Tag, mit einmal Shoppen, einmal Einkaufen und mindesten einer MmSR (Mango mit Sticky Rice).

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2015 Koh Samui Thailand Urlaub

Noch einmal um die Insel, noch einmal in den Pool

Tja, alles hat ein Ende, auch die Zeit auf Samui. Heute war dann der letzte volle Tag angesagt, und der fing an wie immer: aufstehen und frühstücken. Beim Frühstück konnte man auch erahnen, dass hier langsam Nebensaison ist, denn das Buffet wurde statt auf drei Tischen nur noch auf zweien aufgefahren.

Beim Einpacken der Sachen haben wir dann noch dieses Kleinod hier gefunden: die Tüte, in der gestern einer unserer Einkäufe verstaut wurde. Wenn man sie sich nicht genau anschaut, wirkt alles normal. Aber wenn man dann mal den Text liest…

Thai Tüte

Erster Punkt für heute war dann heute unser After-Frühstück-Spa-Treatment, das wir eigentlich schon gestern haben wollten. Little Buddha fährt zwar wacker über Stock und Stein, ist aber dank seiner Blattfedern auch nicht sonderlich rückenschonend. Und wie könnte man dem besser entgegenwirken als mit einer Aromatherapy Back & Shoulder? Genau, garnicht! Gesagt getan, haben wir uns eine Stunde lang von zarten Thailänderinnenhänden durchkneten lassen. Sehr entspannend, und garantiert jugendfrei.

Anschließend ging es wieder on the road, denn wir mussten ja noch den Secret Buddha Garden finden und bewundern. Eine meist im ersten Gang vollzogene, markerschütternde Fahrt auf den Gipfel später, sind wir diesmal auch angekommen. Nun ja, es ist ein verwittertes Stück Berg, dass sehr grün ist, und auf dem mehrere Buddha-Statuen aus Stein stehen. Warum der gute Mann sie hochgekarrt hat, bleibt ein Rätsel. Schön. Und da wir jetzt schonmal am Gipfel angekommen waren, wollten wir auch den Viewpoint mit dem Restaurant besuchen. Hm, was sich gestern schon bei den Franzosen angekündigt hat, setzt sich heute mit den Thais fort: today closed… Na dann halt nicht.

Den Berg wieder runter, haben wir dann noch Zwischenstation für jeweils ein Phat Thai zum Lunch gemacht, und sind anschließend noch nach Nathon gefahren. Ein Kokoseis und diverse Shoppingergebnisse später tropfte uns aber so sehr der Schweiß von überall her, dass uns der Pool wie auch die vergangenen Tage sehr sehr verlockend erschien. Also zurück, Badehose an, und rein in Pool und Meer.

Nach ein paar letzten Schwimmrunden im Pool und Meer und der Feststellung, dass wir tatsächlich alle Habseligkeiten in den Koffern verstaut bekommen, haben wir uns dann auf den Weg zum Abendessen gemacht. Heute sollte es noch mal authentisches thailändisches Essen geben, idealerweise auch mit Fisch. Also ein auf der Liste von 6 Great Non-Touristy Places To Eat And Drink Really Well On Koh Samui stehendes Restaurant in der Nähe angesteuert und die Lage gecheckt (fun fact: wir wollten da schonmal hin, sind dann aber im Restaurant direkt daneben gelandet). Thais sind da und essen, also wir auch rein. Wir haben dann gleich den netten Kellner bekommen, der scheinbar für die Langnasen zuständig ist und ein paar Brocken Englisch kann. Elena bestellte zielsicher das einzige fischfreie Gericht, aber bei Tobi gab es Kommunikationsprobleme. Eigentlich sollte es ein gebratener Fisch mit Suppe werden (so klang das zumindest auf der Karte: fried fish), rausgekommen ist aber eine Art skurrile Fischsuppe. Zur Langnase kam daher noch ein langes Gesicht dazu. Also, das ganze nochmal, zweiter Bestellversuch. Diesmal gegrillter Fisch mit Mangosalat. Und voilá, jetzt passte Wunsch und Bestellung auch (fast) zusammen. Mit dem zweiten Hauptgericht des Abends konnten wir die Zeit bis zum Ende des allabendlichen Gewitters gut überbrücken und sind dann satt und trockenen Fußes ins Hotel zurück. 

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2015 Koh Samui Thailand Urlaub

Ich brauche kein Taxi, und ich möchte auch keine Drogen kaufen

Um das zu verstehen, muss man nur einmal die Chaweng Beach Road hoch und/oder runterlaufen. Du wirst dann entweder von jedem vorbeifahrenden Taxi oder taxiähnlichen Gefährt angehupt (egal, ob sich besagtes Gefährt in oder entgegen deiner Laufrichtung bewegt) oder von gefühlt jedem Thai mit dem geraunten Wort „Taxi?“ begrüßt. Alternativ kannst du auch den typischen Spontankauf eines jeden Europäers tätigen: einen Anzug… Wenn ich mit laufendem Schweiß und entsprechendem Gesichtsausdruck entlang laufe, wieso sollte ich dann in euer Maßanzuggeschäft gehen, wenn ihr mich anquatscht? Ist schon ein wenig anstrengend… Nachmittags/abends mischt sich dann zwischen die „Taxis?“ auch ein gezischeltes „Marihuana?“. Hm, ich will kein Taxi, aber kiffen ist ok?

So, jetzt aber zum Tagesgeschäft: aufstehen und frühstücken setzen wir mal voraus :-) Erster TOP war ein kleiner „Supermarkt“, der eine auf Samui hergestellte Marmelade führt. Ob der mit anderen Dingen Geld macht, ist etwas unklar. Wir haben zumindest nur Marmelade gekauft :-)

Anschließend ging es die Ring Road mal in Richtung Westen entlang, das Ziel war die einzige(?) Rumbrennerei (Destillerie?) auf Samui. Auf dem Weg dahin haben wir Little Buddha nochmal kurz aufgetankt, der mit Edding auf der Tankuhr gezogene Strich wollte schließlich wieder mit der Tanknadel in Einklang gebracht werden. Samui nach Westen sieht dann doch ein wenig anders aus als Samui nach Osten, wie wir es die letzten Tage gemacht haben. Irgendwie ursprünglicher und weniger touristisch. Außerdem sind hier die einzigen Neuwagenhändler der Insel zu finden.

Naja, wir sind dann an der Brennerei angekommen, aber leider wurde diese von Franzosen geführt. Und was macht der Franzos, wenn er nicht grade streikt? Er hat zu. Tout les lundis, um genau zu sein. Naja, nochmal die Reviews gelesen, und um ehrlich zu sein, werden wir das jetzt auch kein zweites Mal versuchen. Statt dessen sind wir nebenan im Three Sisters Café angehalten, für einen Mangoshake, eine Kokosnuss, sowie fünf fish cakes (bzw. Fischfrikadellen, um Fettes Brot zu zitieren). Bewertung: empfehlenswert! Sowohl vom Essen, als auch von der Atmosphäre her.

Die geschlossene Brennerei hat uns aber auch signalisiert, dass wir vielleicht lieber in den Pool hüpfen sollten. Was wir dann auch getan haben. Tobi ist nochmal ins Meer, was wie gewohnt pupswarm – oder auch: die einzig akzeptable Meerestemperatur – war.

Die große Tagesetappe stand aber noch an: mit dem Hotelshuttle mal wieder nach Chaweng und wieder zurück. Mittagessen im schon bekannten Phensiri Thai Bistro, und dann nochmal „Shopping“ auf der Chaweng Beach Road (hier schließt sich auch der Kreis zur Einleitung). Anschließend sind wir dann nochmal zum Chaweng Beach gegangen. Naja, so stellen wir uns Malle vor. Der Strand ist breit und feinsandig (++), die Strandbars liegen eine neben der anderen (+), und wir haben die Schuhe angelassen, weil wir irgendwie Angst hatten, auf Spritzen oder Glasscherben zu treten (——-).  Nett ist es aber trotzdem. Das eigentlich Ziel war aber die einzige Microbrewery von Samui, das Bee’s Knees Brewpub. Der Weg war beschwerlich und führte uns nach einer „Abkürzung“ durch ein Resort durch das, was man nur als Rotlichtviertel bezeichnen kann (die Massagen hier hätten wohl allesamt ein glückliches Ende gehabt). Am Ende sind wir aber angekommen. Bewertung: das Bier schmeckt wirklich gut. Die Location ist, naja, das Gegenteil einer prime location. Wo die Laufkundschaft herkommen soll, ist uns unklar… Fällt also mehr in die Kategorie kann man machen.

Auf dem Weg zum Shuttle haben wir dann noch eine thailändische Hochzeit besucht bzw. angeschnitten und sind jetzt erstmal wieder fertig. Morgen ist der letzte Tag auf Samui, den wir hoffentlich wieder mit so großartigen Dingen füllen können (geplant ist Großes :-) )