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2015 Bangkok Thailand Urlaub

Two Nights in Bangkok…

Aus, Ende, vorbei. Zumindest fast. Heute ging es von Samui wieder aufs Festland, wo wir dann noch zwei Nächte in Bangkok verbringen werden. Den Urlaub langsam ausschleichen quasi.

Also nochmal Aufstehen und Frühstücken im Fair House Villas & Spa auf Samui. Anschließend dann nochmal den Weg zur Villa hochgestapft, die letzten Dinge eingepackt und dann den netten Herrn mit dem Golfcart zur Tür beordert. Denn die Koffer und Taschen wollten wir nun beim besten Willen nicht runterschleppen, besonders nicht in der vorherrschenden Großwetterlage. Dann ausgecheckt und – mit viel Bedauern – Little Buddha abgegeben. Auch der Tankregelung konnten wir durch geschicktes Hangabwärts-Parken ein Schnippchen schlagen: wir haben nämlich gestern festgestellt, dass die Tanknadel höher steht, wenn der Wagen vornüber kippt. Das wurde mit einem „it’s ok“ quittiert, insofern hoffen wir mal, dass das auch tatsächlich ok ist…

Das Taxi (bzw. der hoteleigene Shuttle mit demselben Fahrer, der uns ebengrade mit dem Golfcart abgeholt und auch schon mehrfach nach Chaweng gefahren hat) war dann nochmal nett teuer (das sind die Taxi- bzw. Transportkosten auf Samui generell, die kennen da nämlich kein gutes deutsches Kartellamt), aber wie sonst hätten wir zum Flughafen kommen sollen?

Der Flughafen. Wir kennen Freiluftflughäfen ja nun von Hawaii, aber der hier ist noch einen Zacken schärfer. Während Kauai noch ein „normaler“ Flughafen mit ohne Seitenwänden ist, ist Samui einfach offen wie ein Scheunentor. Aber dank unserer Boutique Airline gab es auch hier wieder Gratis-Verpflegung in Form von Getränken sowie Plunderstückchen, Muffins und natürlich Popcorn. Die waren auch nötig, denn unser Flug hatte leider ein Stunde Verspätung. Aber gut, wir haben in der Wartezeit einfach unsere Kreisläufe so weit heruntergefahren und nur noch die nötigsten Funktionen ausgeführt – der Flughafen hat nämlich ob seiner Bauweise keine Klimaanlage. Zum Flugzeug ging es dann wieder in den schon bekannten Maxi-Golfcarts von der Ankunft. Das Flugzeug sah ein bisschen aus, wie grade aus dem Abstelllager geholt und fix abgestaubt, aber angekommen sind wir ja trotzdem gut. Als Verpflegung dann irgendwas mit Reis, wir haben es angetestet und dankend abgelehnt. Der Chinese neben uns hat es allerdings mit Wonne in sich reingestopft.

Landung unspektakulär, Koffer sind auch angekommen, und der Taxifahrer hat von sich aus das Taxameter eingeschaltet. Auch Gurte hatte die Taxe. Nur keine Gurtschlösser. Aber besser halb als garnicht. Unser Hotel war unserem Fahrer auch nicht wirklich bekannt, aber zumindest die grobe Richtung. Die letzten 500 Meter haben wir dann in Gemeinschaftsarbeit zurückgelegt und unser Fahrer hat sich köstlich über die deutsche Stimme der Google-Navigation amüsiert. So sind wir dann an unserem letzten Stopp angekommen, dem Riva Surya Bangkok. Deutlich kleiner als unsere vorigen Bleiben, und auch das hoch-hinaus durchbrechen wir hier, wir sind nämlich nur im zweiten von fünf Stockwerken. Dafür direkt am Wasser und der Khao San Road gelegen.

Die haben wir uns nach einem Zwischenstopp an unserem Lieblings-Mango-with-sticky-rice-Stand auch gleich mal angeschaut. Naja, interessant trifft es wohl am besten. Wir haben 14 nette Herren gezählt, die Tobi unbedingt einen superdollen Maßanzug verkaufen wollten (wie gesagt, der typische Spontankauf in jedem Urlaub), und einen, der Tattoos veräußerte. Dabei ist dann Elena schwach geworden…

Elena Tattoo

Ist aber noch nicht ganz fertig :-) Die Gestalten hier sind auch eher die total alternativen Backpacker, aber nicht die Bibelmäuschen aus Koh Phangan, sondern mehr so die Yogahäschen aus alternativen Wohnprojekten. Muss man nicht mögen, kann man aber akzeptieren.

Nach einer weiteren Mango mit Sticky Rice sind wir dann noch Essen gegangen, vor der Tür des Hotels haben wir nämlich etwas gesehen, dass viel von offensichtlich Einheimischen (oder zumindest Asiaten) frequentiert wurde. Das „Menü“ gab es auch auf Englisch, allerdings nur ein Gericht: vietnamesische Nudeln mit diversem Fleisch und sonstigem. Was kann für 50 Bhat schon schiefgehen? Richtig: nix. Es war heiß, schmeckte, und noch gehts uns gut, auch wenn wir bei manchen Zutaten immer noch nicht wissen, was es nun genau war.

Den Rest des Abends haben wir dann an der Poolbar mit Blick auf den Fluss und die Myriaden von Dinner Cruises verbracht.

Morgen ist nochmal volles Programm für den letzten Tag, mit einmal Shoppen, einmal Einkaufen und mindesten einer MmSR (Mango mit Sticky Rice).

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2015 Koh Samui Thailand Urlaub

Nichtstun in der Sonne, Essen im Regen

Der Titel sagt es eigentlich schon. Heute war mal wieder Chillen am Pool und Strand dran, zumindest um die Mittagshitze zu überstehen. Nach dem Frühstück haben wir also die Badehose eingepackt (bzw. sind in Badehose zum Frühstück, Wegstrecke einsparen), sind zum Pool gestiefelt und haben ohne morgendliche Poolliegenreservierung per Handtuch Liegen im Schatten bekommen. Oh yes, die Früchte der Nebensaison :-)

Irgendwann wollten wir dann doch mal sehen, was einer der angeblich schönsten Strände von Samui so kann, und glücklicherweise ist der gleich nebenan. Also vom Pool direkt in Little Buddha umgestiegen, und die paar Kilometer zum Mae Nam gefahren. Auch hier war wieder so gut wie nix los, nur zwei Strandverkäufer ließen sich nicht so recht davon abbringen, uns Hängematten andrehen zu wollen – die auch alle von ihren Müttern handgeknüpft waren. Ansonsten: schöner Strand, aber wieder brandblasenverursachender Sand und diesmal plumpst man beim Laufen ins Wasser auch gleich in etwas tieferes Wasser. Man muss also nicht wie auf Phangan meterweit laufen, um mehr als die Knie mit Wasser bedecken zu können. Fazit vorerst: gut, aber die Strände auf Koh Panghan haben uns einen Tacken besser gefallen.

Als kleine Stärkung gab es dann in einem Straßenrestaurant in der Nähe mit Papayasalat und diverses Meeresgetier mit Reis. Lecker und ganze 7€ teuer! Danach haben wir noch die beiden größeren Attraktionen der Insel abgehakt, den Big Buddha (nur im Vorbeifahren) und eine Pagode. Beides nicht so eindrucksvoll, dass wir besonders lange dort verweilt hätten. Zumal die Toiletten bei ersterer Attraktion auch eine Attraktion für sich gewesen wären…

Nachdem uns (bzw. Tobi, Elena hat nämlich keinerlei Probleme hier) dann wieder einmal der Schweiß in Bächen ins Gesicht rann, sind wir dann auch wieder ins Hotel bzw. vielmehr direkt vom Parkplatz in den Pool gehüpft. Immer noch warm, immer noch toll. Diesmal auch mit Ballspielen :-)

Abends stand dann noch mal ein Night Market auf dem Programm, diesmal in Lamai.  Auf dem Weg dorthin wurde klar, dass das Wetter sich heute an die Vorhersage hält: an afternoon thunderstorm or two, also ein oder zwei Gewitter am Nachmittag. Pünktlich, als wir in Lamai waren, began dann der Weltuntergang und wollte auch nicht aufhören. Also erst mal Regenschirme gekauft pro Stück 2,80€, ein Schnäppchen), denn Regenponchos  gab es beim Tesco wohl nicht.

Am Night Market angekommen, haben wir dann doch noch zwei Ponchos im Family Market ergattern können (die letzten zwei; Elena hatte schon zwei in der Hand, die waren aber for baby. Die haben dann glaub ich zwei ahnungslose Amerikaner gekauft). Dann war wieder Snacks testen angesagt. Heute gab es: eine in dünne Scheiben geschnittene und frittierte Kartoffel mit Tom Yam(?)-Geschmack (+), Oktopus-Spieße in unterschiedlichen Varianten (+ aber am Ende sehr gummiartig), Fischbällchen (+ obwohl unklarer Herkunft), Kokos-Nutella-Pancake (+), ein Mangoshake, und eine Spezialität, die nur auf Thai beworben wurde und aus einer Masse mit Kokos und Zucker bestand, die in Bananblättern gegrillt wird (++)!