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2016 Dublin Irland

When in Dublin…

Konferenztag 2 und 3 sind abgehakt, und damit hat auch Kurzurlaubstag 1 angefangen. Die gingen quasi nahtlos ineinander über.

Die Abendaktivität vom Dienstag war recht überraschend der Literary Pub Crawl. Überraschend, weil der sowieso irgendwie auf meiner Liste stand, da gut bewertet. Deshalb: eine Klappe, zwei Fliegen. Ein Stein, zwei Vögel. Na egal, auf jeden Fall mitgemacht. Fazit dazu: lohnt sich sehr. Zwei lustige Dubliner führen eine Gruppe Auswärtiger durch einen (zugegebenermaßen) sehr kleinen Teil der Innenstadt und lockern das ganze mit vier Pubs auf. Zwischendurch erzählen sie verschiedenste Anekdoten zu den verschiedensten Dubliner Schriftstellern, und spicken das mit schauspielerischen Einlagen. Sollte man mal mitmachen. Der einzige Minuspunkt ist die Zeit in den Pubs, die mit jeweils 20 Minuten doch arg kurz bemessen ist.

Damit ging es dann auch schon zum Ende der Konferenz und zum Beginn der Freizeit. Den verfügbaren halben Tag habe ich dann genutzt, um Dublin zu erlaufen. Was wirklich nicht sonderlich schwer ist, denn die Stadt ist winzig. Allerdings hat die Stadt einige Nachteile, die sie – und das hört hier niemand gern – mit englischen Orten teilt: es ist extrem voll. Es ist extrem laut. Es ist extrem dreckig.

Deshalb: so klein und lauffreundlich Dublin ist, so wenig Spaß macht es, sie auch tatsächlich komplett zu erlaufen. Man muss sich schon die richtigen Ecken suchen. Oder einfach erst abends losgehen…

Lange Rede, kurzer… Ich bin trotz allem gesund und munter durch die Stadt geschlendert. Spaßig wars allemal!

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2016 Dublin Irland

Unsortierte Bilder aus Dublin

Heute war ein voller Konferenztag, deshalb gibt es nur unkommentierte Fotos einiger Kleinigkeiten.

Naja, vielleicht verlier ich noch ein oder zwei Worte: heute hat es doch tatsächlich geregnet. Zwar nur kurz, aber trotzdem. Das Unigelände füllt sich wirklich extrem schnell mit Touristen und vor allem Touristengruppen. Die stehen dann für das Book of Kells an. Zur Abendunterhaltung wurde ins Irish Whiskey Museum geladen. Gelungener Tag, alles in allem.

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2016 Dublin

Kobolde besuchen in Dublin

So ein Topf voll Gold kann ja schon ganz sinnvoll sein. Und wo findet man den besser, als im Mutterland der Kobolde? Und dann auch noch in der Hauptstadt. Also, Sachen gepackt, und mit der passenden Fluglinie die zweistündige Reise nach Dublin angetreten.

Einem unspektakulären Flug folgt eine ebenso unspektakuläre Taxifahrt zum Trinity College, was nicht nur Austragungsort der besuchten Konferenz, sondern auch die Unterkunft ist.

Ah, endlich mal wieder wie ein Student leben…

wie ein student
#wieeinstudent

Wie so oft am Ankunftstag passiert nicht viel: einmal kurz durch die Stadt gelaufen (Dublin ist klein, so wie in „richtig richtig klein“), eine grob überdimensionierte Tüte Fish and Chips erstanden (bei Leo Burdocks, dem „oldest chipper in town“, wenn das mal nix heißen mag) und ein Guiness im The Long Hall getrunken (der Pub wurde mir vom Taxifahrer empfohlen).

vielzuviel
#wersolldasdennessen

Das Unigelände ist übrigens schön und von Touristen überlaufen. Außerdem ist das Wetter super.

In einer Stunde ist dann erstmal Arbeitsmodus angesagt, dann geht nämlich die Konferenz los.

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2016

Skateboarding is Not a Crime

Das Schlimme an München – und besonders den litergroßen Bierkrügen – sind ja die Ideen, auf die man da kommt. Und wenn man dann noch der Onlinehandel mitspielt, steht der Umsetzung ebendieser Ideen leider nichts mehr in Weg…

Getreu dem Motto „Was 12-Jährige können, können wir schon lange“ wurden also Skateboards bestellt. Genauer gesagt ein Cruiser und ein Longboard.

https://youtu.be/ibwJIbSoemM

Ok, um ehrlich zu sein: bei der Idee waren wir nüchtern. War vielleicht auch besser so?

Fazit

Macht erstaunlich viel Spaß.

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2015 Bangkok Thailand Urlaub

Alles hat ein Ende – letzter voller Tag in Thailand

Heute war dann der letzte volle Urlaubstag in Thailand für dieses Mal. Morgen geht der Flieger zwar erst um 20:00, aber trotzdem wird das eher ein halber Tag.

Heute gibt es auch nur Stichpunkte:

  • Frühstück im Hotel. Sehr lohnenswert, quasi identisch mit dem auf Samui, nur (noch) hochwertiger. Auch der thailändische Schilderwahnsinn setzt sich fort. Fruist Yoghut für alle!
  • Nach dem Frühstück nochmal zum Palast gewandert, kurz die vorletzten Einkäufe erledigt, und dann nochmal etwas neues ausprobiert…
  • …Taxi fahren. Man liest ja Horrorgeschichten und sonstewas, aber eigentlich ist das alles easy. Man muss sich nur dran gewöhnen, dass der Fahrer halt auch „nein“ sagen kann. Aber sonst: drei Fahrten, dreimal hat der Fahrer brav von sich aus das Taxameter angestellt. Und uns auch jedesmal sicher ans Ziel gebracht. Billig war es obendrein…
  • Eine der Fahrten führte uns mitten rein nach Chinatown. Hier ist es vor allem voll, dann laut, dann dreckig. Mittagessen haben wir hier gefunden. Einkaufen kann man hier schlecht, denn es ist nahezu alles Großhandel, also erst ab mindestens drei Exemplaren wird verkauft. Und das, was verkauft wird, ist halt auch eher Ramsch, Tinnef, und Müll. Wobei manches schon arg nach den Dingen aussieht, die in Dawanda-Shops angeboten werden…
  • Im Hotel nochmal in den Pool. Der war kälter als auf Samui, und viel kälter als auf Phangan.
  • Den Abend abgeschlossen haben wir im Eagle Nest, einer Bar, die wir schon am zweiten Tag besucht haben. Netter Ausblick auf den Fluss, akzeptable Preise, um die letzten Bangkokdollar unters Volk zu bringen, lohnt sich!
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2015 Koh Phangan Thailand Urlaub

Chillaxing in der Sonne – der glühenden Sonne

Disclaimer: diesen Post schreibe ich bei entspannten 30° auf der Terrasse, mit einer Zigarre im Mund und einem Bier in der Hand.

Nix gemacht. Also nix nach außen spannendes. Dafür war der Tag heute mal sowas von tiefenentspannend, das ist schon seltsam. Ich lass dann einfach mal die Bilder für sich sprechen, denn viel zu beschreiben gibt es nicht.

Gefrühstückt: check. Roller gemietet: check. An den Strand gefahren: check.

Erwähnenswert:

  • Der Verkehr hier ist immer noch seltsam, aber eigentlich harmlos. Die Straßen sind halt eng und schlecht. Aber das sind sie in Berlin auch. Wer das schon immer mal sehen wollte:
  • Haad Yao ist ein sehr sehr schöner Strand. Im Gegensatz zu Haad Mae gibt es hier nämlich kein gratis Fußpeeling, und der Sand ist auch nicht brandblasig heiß.
  • Russen machen Freeletics am Strand. In der Mittagssonne.
  • Secret Beach hat nicht nur einen dämlichen Namen, sondern ist auch eher räudig. Oberflächlich ok, aber die Crowd sind dann doch eher Partymäuschen, die nach der Party gestern mal ein bißchen chillen wollen, aber bitte nur mit coolen Partypeople um mich rum.
  • Der Hotelpool ist erstaunlich einladend. Waren heute drei mal drin, sehr schöner Ausblick aufs Meer. Hab ich das Wort entspannend schon erwähnt?
  • Abendessen an der Straße mit Phat Thai, Reis mit Curry, Kokossuppe mit Chicken, und zwei frischen Fruchtshakes, Kostenpunkt 7€. Kannste nicht meckern.
  • Elena ist hier immer noch zuviel Urwald: Gekkos, Krebse, Grillen, und das, was man nicht sehen kann. Stadtkind much?
  • Apropos Grillen…
  • Als Snack gibt es heute skurille Lebensmittel aus dem 7 Eleven.
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2015 Bangkok Thailand Urlaub

Tuk Tuk-ing the night away

Hier noch ein kleiner Nachtrag zu gestern…

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2015 Thailand

Es geht los, 2015 Edition

Wir haben lange überlegt, wo in den USA wir dieses Jahr hinfahren sollen und wie wir das sinnvoll mit Florida verbinden. Dann hat die EZB uns die Entscheidung dankenswerterweise abgenommen. Um irgendeine ominöse „Wirtschaft“ anzukurbeln lässt die nämlich den Euro verfallen und sorgt dafür, dass die USA eher uninteressant sind.

Also dachten wir uns: gehen wir das doch mal von der anderen Seite her an. Oder von der anderen Richtung. Und deshalb geht es dieses Jahr nicht westwärts in die USA, sondern ostwärts nach Asien. Thailand, um genau zu sein. Fingers crossed, dass wir da gut ankommen :-)

So sieht die Route 2015 aus. Berlin  > Abu Dhabi > Bangkok
So sieht die Route 2015 aus. Berlin > Abu Dhabi > Bangkok
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2014 Chicago Urlaub

Welcome to the Windy City

Nachdem wir gestern Kanada hinter uns gelassen haben, war dann heute Ende der Michigan-Zeitzone. Genau, zwischen Chicago und zehn Metern neben Chicago liegt ein Unterschied von einer Stunde. Auf dem Weg nach Toronto wurde sie uns geklaut, jetzt haben wir sie uns wieder zurückgeholt.

Früh (wenn auch nicht ganz so früh wie gestern) aufgestanden, ein kurzes (und eher enttäuschendes) Frühstück im Songbird Cafe getankt und dann die Interstate Richtung Chicago geentert. Wie gestern auch, war das ganze eine eher unspektakuläre Fahrt, aber im unglaublich komfortablen Ford Edge mit Ledersitzen und Klimaautomatik (erwähnten wir das bereits?) ist das kein Problem. Chicago hat uns dann mit Stop-and-Go-Verkehr begrüßt, aber da wir nur zum Hotel mussten, ging das auch. Also mit Panikbeleuchtung vorm Hotel gehalten, Koffer rausgeworfen, dem Hotel zu treuen Händen gegeben und dann wieder los Richtung Flughafen, um den Mietwagen abzugeben. Hat auch alles problemlos geklappt. Also mit der U-Bahn zurück zum Hotel.

Wichtigstes Detail für heute: es waren 30° und Sonnenschein. Also die unten im Koffer verstauten Shorts und T-Shirts wieder ausgepackt und erstmal Burger lunchen gegangen. Yummy yummy im 25° Burgers, sehr zu empfehlen. Anschließend sind wir noch ohne Geld auszugeben die Magnificent Mile entlang. Was wir bis jetzt von Chicago gesehen haben: klasse. Im Prinzip wie eine schöne Version von New York.

Zwei lecker Bier aus Microbreweries und einen Moscow Mule später ist es dann auch langsam Zeit fürs Bettchen, denn die zwei Tage früh aufstehen schlauchen dann doch ein wenig.

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2014 Chicago Toronto Urlaub

Back in Ann Arbor

Tagesziel für heute: raus aus Kanada und wieder in die US of A eingelassen werden. Den Spoiler nehmen wir schonmal vorweg: hat geklappt.

Ausgecheckt aus dem wohl gruseligsten Motel dieses Urlaubs und dabei noch die letzten drei Postkarten dem Portier/Empfangsmann/schlafenden Chinesen zu treuen Händen gegeben: ‚Nein, hier finden Sie keinen Briefkasten, aber ich schmeiß die auf meinem Heimweg ein.‘ Für uns ist das gut genug, der gute Wille zählt :-)

Frühstück war wieder die Schmalhans-Starbucks-Variante, aber die tut auch irgendwie gut mittlerweile. Da heute Victoria Day in Kanada war, waren wohl alle Kanadier im Feiertaumel und deshalb nicht auf den Straßen unterwegs. Gut so, denn Autofahren können sie nicht. Also eine angenehm erlebnisarme Fahrt zur Ambassador Bridge in Detroit verbracht. Nur die maximale Höchstgeschwindigkeit verbunden mit den an der Autobahn angekündigten drakonischen Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen lassen das ganze länger erscheinen, als es ist.

An der Grenze angekommen haben wir dann den Grenzübertritt in die umgekehrte Richtung angetreten. Die Freundlichkeit war in dieser Richtung identisch mit der in Richtung Kanada. Scheint also ein Teil der halbtägigen Schulung zum Border Patrol Officer zu sein. Nach der Brücke dann mal wieder Maut entrichtet, aber dadurch auch wunderbar die letzten 5 kanadischen Dollar entsorgen können. Mit 0 eingereist, mit 0 wieder ausgereist.

Da wir uns ein wenig verfahren haben, konnten wir dann auch nochmal einen näheren Blick auf (die Außenbezirke von) Detroit werfen. Kurz gesagt: sieht schon ein wenig gruselig aus. Im Prinzip, wie man es sich vorstellt, nur in echt.

Ann Arbor haben wir dann mit hängenden Mägen erreicht. Dankenswerterweise hat sich dann auch die Sonne gezeigt und das Thermometer auf 21° (Celsius) ansteigen lassen. Nach lecker Lunch im Jolly Pumpkin haben wir uns dann die Stadt angeschaut. Netterweise besteht die aus einem kleinen Zentrum und ansonsten dem Campus der University of Michigan. Studenten waren wenige da, vielleicht mussten die alle die Unigebühren irgendwo verdienen gehen, denn anders kann man diese recht imposanten Gebäude schwerlich finanzieren. Aber was reden wir schnorrenden Zentraleuropäer, die für ihre eigene Bildung nie etwas zahlen mussten? Nette Stadt, in der es aber fraglich ist, ob man sie auch als Nicht-Tourist und Nicht-Student sehr lange aushält.

Morgen gehts dann ab nach Chicago zur letzten Etappe der diesjährigen Tour. Schade eigentlich.