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2014 Florida Urlaub

Did you shoot before? – Sure, sure…

Wetter? Wie immer zur genüge vorhanden, in sonnig und warm. Geht nicht besser :-) Und ausgeschlafen haben wir auch, obwohl es hier an der Golfküste nachts wieder wärmer ist als in Key West. Und die dröhnende Klimaanlage will man ja nu auch nicht die ganze Nacht laufen haben.

Zum Frühstück gabs nach gestern nochmal Bagel, diesmal aber „leider“ in amerikanisch. Die Variante gestern war irgendwie besser. Heute war es doch sehr… käselastig? Umfangreich? Gewaltig? Auf jeden Fall nix leichtes für zwischendurch.

Station #1 war heute Fowler Firearms. Laut Recherche eine der wenigen (oder auch die einzige) Gun Range, die nicht nur Lanes, sondern auch gleich die Knarren dazu verleiht. Und da wir unser reiches Arsenal ja nicht mitnehmen konnten, waren wir auf leihen angewiesen. Ein etwas gemischtes Gefühl haben die eher mittelmäßigen Reviews hinterlassen, die eine eher unschöne Erfahrung versprachen. Aber was solls. Genau: sehr sehr nette Leute, alles unproblematisch. Die obligatorische Liability Waiver unterschrieben (von wegen, wenn dich einer erschießt, bist du selber schuld und verklagst uns nicht) und dann noch schnell die Frage, ob man denn schonmal geschossen habe und mit Waffen umgehen könne, mit einem klaren ‚Ja‘ beantwortet. Und dann ausgesucht. Einen Ausweis wollte übrigens keiner sehen, aber er hat glaub ich auf einer Liste geschaut, ob Deutsche schießen dürfen. Wie ein Kind im Schokoladen.

Als alter Waffenprofi war das Faschsimpeln auch kein Problem: ‚Welcher Kaliber darfs denn sein?‘ – ‚Für die Dame vielleicht lieber .22, ich nehm dann die 9mm‘ Sowas schafft Vertrauen in das eigene Können. Immer nur eine Waffe auf einmal mit auf die Range nehmen, aber ok, erstmal für Elena die 50er Packung .22er (erstaunlich kleine Kinderpatronen) und eine schöne Kahr (glaub ich) ausgesucht. Leider war Elena dann doch erstmal abgeschreckt von der Tatsache, dass auf der Range niemand war, der irgendeine Einweisung gegeben hätte. Schließlich kann der gute Amerikaner ja mit Waffen umgehen. Also durfte Tobi ran. Laden, durchladen, schießen. Wundern, warum manchmal nix passiert, naja, Anfängerfehler dürfen passieren. Schießt sich gut, so ne Kinderpistole. Elena hat dann doch nach fachgerechter Einweisung durch Tobi (hat schließlich schon viele Filme gesehen) ein paar Schuß abgegeben.

Einpacken und die größeren 9mm für Tobi. Und dann will mir der Angestellte doch glatt irgendeine Wald-und-Wiesen-Knarre andrehen :-) Stattdessen die Walther PPS genommen, die wollte ich schon lang ausprobieren. Und ist gleich ne Menge mehr Wumms hinter. Auch die Packung mit den Patronen ist ungefähr 10 mal so groß. Zusammenfassend: unglaublicher Spaß! Wer in die USA fliegt und keine Gun Range besucht, der verpasst was.

Anschließend erstmal neue Sonnencreme gekauft. Die verbraucht man hier massiv. Oder, wir verbrauchen die massiv, kriegen dafür aber auch nicht diesen gesund ledrigen Teint der geriatrischen Abteilung hier. Strand, braten. Oder auch kein braten, sondern eher einmal auf und ab und dann wieder ins Hotelzimmer (liegt ja glücklicherweise direkt am Strand). Nach einer doppelten Lage Sonnecreme haben wir uns dann doch mal die Badesachen angezogen und sind ins Wasser. Pupswarm, aber salzig. Aber so schööööööön. Wobei unser beider Schluß war, dass Strand zwar schön ist, aber es völlig an uns vorübergeht, was man da einen Tag lang machen sollte. Richtig schön wirds ab 17h, wenn die Sonne nicht mehr brennt. Normale Leute verbringen den mittag innen, zum Beispiel auf der Gun Range.

Zum Abendessen gabs dann nochmal Shrimps und Miller Lite, anschließend nochmal Strand und Sonnenuntergang. Der hier übrigens in ca 5 Minuten erledigt ist. Aber schön!

 

Kleiner Disclaimer: leider haben wír immer die volle Bildgröße hochgeladen, weshalb unser Webspace eng wird. Wenn also Fotos anfänglich ‚häßlich‘ aussehen, einfach kurz warten, der lädt nach.

 

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2014 Florida Urlaub

Road Trippin‘

Heute stand die weiteste Strecke des Urlaubs auf dem Plan, von Key West mussten wir bis nach Fort Myers Beach an die Golfküste fahren. Also morgens recht früh aufgestanden und schnell ein Frühstück organisiert. Nach den vielen Pancakes gab es heute mal Abwechslung in Form von  Bagel, Cream Cheese und  Grits bzw. Home Fries. Yummy, Goldman’s Deli bekommen two thumbs up! Dann ging es zurück, die Keys wieder Richtung Norden und dann über den Tamiami Trail gen Westen. Vorher mussten wir aber noch einen dringenden Abstecher in Islamorada machen, denn dort gab es Shave Ice. Seit dem letzten Hawaii-Urlaub gab es das nicht mehr und diese Erfrischung musste sein. Lecker! Außerdem konnte man dort gegen Gebühr von 1 $ Pelikane ärgern, ähm füttern. Wer es wagt, mit leeren Händen vorbeizuschauen, merkt das dann schon… Wir haben das mal aus der Ferne auf uns wirken lassen.

Beim Weg durch die Everglades haben wir dann noch den Versuch unternommen, den Scenic drive zu fahren, sind aber an der unbefestigten Straße und dem Limit von 15 M/H gescheitert, so viel Geduld konnten wir dann doch nicht aufbringen. Aber wenn dort schon vor langsamen Kindern gewarnt wird, ist wohl auch die Höchstgeschwindigkeit anzupassen. Am Rande des Tamiami Trails kommt man dann auch noch am kleinsten Postoffice der USA vorbei,  leider waren die Postkarten noch nicht geschrieben, sonst hätten wir dem Postbeamten etwas Arbeit verschaffen können. So gab es nur einen kurzen Schnappschuss und wieder ab ins angenehm temperierte Auto. In Fort Myers Beach angekommen hatten wir dann nach dem üblichen All American Dinner, a.k.a. fried fish, Zeit den Sonnenuntergang am Stand anzuschauen. Nice! Minuspunkt: wenn man diese Stränden mit babyweichem Sand und warmem Wassser kennt, ist man für die Ostsee irgendwie verdorben.

 

 

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2014 Florida Urlaub

Ridin‘ down the Florida Keys

Ganz in der Tradition aller anderen Urlaube stand heute der erste Motelwechsel an. Und dann gleich von Motel in Hotel, wir wissen halt, wie man lebt :-) Also Sachen gepackt, French Toast aufgeladen und dann ab nach Süden bis zum Ende (bzw. Anfang) des US-Highways #1. Der Weg reicht von spektakulär bis ok, driftet aber nie in langweilig ab, das passt ganz gut. Nur heiß war es, wie immer hier.

Zwischenstop im Bahia Honda State Park, 9$ Eintritt mögen für eine Stunde Wasser treten am Strand etwas viel erscheinen, waren aber eine mehr als willkommene Abwechslung für uns und besonders Tobis Rücken. Wenn man mal in der Gegend ist: lohnt sich, zumal es, anders als mancher glauben mag, auf den Keys eher keinerlei Strände gibt.

Angekommen in Key West und für eine Nacht eingecheckt. Elena fragt: warum bleiben wir hier nur eine Nacht? Antwort: weil eine Nacht hier fast so viel kostet wie sechs Nächte im Motel davor :-) Dafür Pool mit Poolbar, aber die lassen wir erstmal außen vor, denn: Hunger! Also wieder ins Auto und in die Innenstadt von Key West. Ok, hat ein wenig was von glorified Malle, aber das Wetter ist besser. Essen gabs mal wieder was Frittiertes, diesmal Conch Fritters (wobei wir immer noch nicht wissen, was genau das nun war), natürlich mit Pommes, aber diesmal ohne Cole Slaw. Anschließend ein bißchen die Straßen entlang geschlendert. Schön ist es auf jeden Fall. Und heiß. Sehr heiß. Das Hemingway Haus haben wir uns mal gespart, 13$ wirkten etwas übertrieben. Das Little White House auch, denn irgendwie waren wir nicht in der Stimmung für patriotischen Klimbim. Sonst aber schön.

Nächster Punkt war dann zwingend der Key Lime Pie, denn ohne darf man hier nicht weg. Wir haben uns für Kermit’s Key Lime Pie Shoppe (natürlich: Shoppe, ye olde) entschieden, lecker!

Nach Stunden in der Hitze haben wir uns dann gegen die Ballermann-Bars entschieden und sind statt dessen an den Hotelpool. Gut, dass sich alle anderen dagegen für die Ballermann-Bars entschieden haben. Der Pool war leer. Und pupswarm. Und es gab Bier und Cocktails an der Bar. Ein spannendes Konzept, an das man sich gewöhnen sollte: open tab, sprich, die Kreditkarte offen lassen und einfach am Ende zahlen. Interessant. Ich sags nochmal: passt. Wetter in warm, Palmen, Sterne, Getränke. Mal wieder awesome!

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2014 Florida Urlaub

Ökologisch unkorrekter Tourismus mit Awesomeness am Abend

Der prototypische ökologisch unkorrekte Tourismus in Florida beinhaltet die berühmt berüchtigten Airboats durch die Sümpfe der Everglades. Naja, da spuck ich doch auf political correctness und lass mich dröhnend über Alligatoren fahren. Genau das haben wir auch gemacht (nachdem wir auf dem Weg in einer weiteren Mall gehalten haben. Für ein Land mit so vielen Einkaufsmöglichkeiten könnten die ihre Shops auch mal besser organisieren und zusammenfassen). Also nach dem Versuch, das complimentary breakfast zu essen, haben wir auf Starbucks umgestellt und sind los. Irgendwo im Nirgendwo am Tamiami Trail lag dann auch Coopertown, Bevölkerung 008. Und neben einer „Animal Show“ haben die auch Airboats. Geld gegeben und Platz genommen. Was soll man sagen? Macht Spaß. Und alle, die dagegen wettern, von wegen welche Gründe sie auch immer anführen, haben einfach keinen Spaß im Leben. Punkt.

Lunch waren dann ein Grilled Cheese Sandwich für Elena und mal wieder was Frittiertes für Tobi. Froschschenkel. Wird nicht das Lieblingsessen, aber probiert haben sollte man es :-) Und wie alle guten Amerikaner serviert auch Coopertown zu jedem Gericht Fries und Cole Slaw. Passt.

Der nächste Punkt war eine der wenigen konkret vorgebuchten Aktivitäten, wegen der wir wieder von Coopertown nach Key Largo fahren mussten. Gewöhnt man sich auch dran. Sunset Kayaking bei Garl’s Kayaking. Treffpunkt: im RV Trailer Park. Naja, das sind dann auch mal richtige Wohnmobile. Nicht dieser Kinderkram deutscher Camper in speckigen Unterhemden. Würd ich aber trotzdem nicht mit fahren, aber wenn man so ein Gespann aus Wohnmobil (in LKW-Größe) und SUV an der tow bar sieht…

Anyways: Kayaking. Insgesamt waren wir zu fünft und sind jeder im eigenen Kajak in die Florida Bay gepaddelt. Also quasi die Inlandsseite der Florida Keys. Ein paar hundert Meter zu einem Key gefahren, und dann mehr oder minder würdevoll aus den Kajaks gefallen, Schnorchelausrüstung angelegt und geschnorchelt. Nicht zu vergleichen mit einem Korallenriff, aber wenn man sich erstmal drauf einlässt, finden sich unzählige Fische und anderes Unterwassergetier. Leider haben wir keine Manatees gesehen, was nicht am Enthusiasmus unserer Guide lag (die war klasse). Auf dem Rückweg haben wir dann noch im Gestrüpp angehalten und es gab Cracker, Käse, Wein und Sonnenuntergang. Plus nette Gesellschaft. Sehr sehr awesome.  Absolut zu empfehlen!

tl:dr: AWESOME!

Rückweg unspektakulär, aber mit offenem Verdeck absolviert :-)

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2014 Florida Urlaub

Snorkeling – Art Deco-Style

Frühstück: nach der Denny’s-Enttäuschung wieder zu Ihop. Versöhnt mit vier Blueberry Pancakes :-)

Danach den ersten Abstecher Richtung Florida Keys zur ersten „preplanned activity“, i.e. Schnorcheln im Pennekamp State Park. Nachdem der letzte Check auf der Website ein wenig Zweifel am Stattfinden der Schnorcheltour hat aufkommen lassen, hat ein kurzes Telefonat diese Zweifel ausgeräumt. Und gleichzeitig neue gestreut: „uä uä, Wellen, adverse conditions, der Captain verlangt, dass nur erfahrene Schnorchler kommen“. Jaja. Und wir wissen ja, was jaja heißt.

Also ab nach Key Largo. Angekommen, und den gleichen Sermon nochmal. Oh, so hohe Wellen (2 Fuß, das sind was? Ein paar Zentimeter?), Strömungen, bla blub. Elena hat sich dann auch erst kurz vor Abfahrt entschieden, Ausrüstung zu leihen. Nachdem wir die anderen, „erfahrenen und guten“ Schnorchler gesehen haben ;-)

Zum Schnorcheln: Awe – wait for it – some. Absolut großartig, aber das weiß Tobi ja seit Hawaii. Und auch Elene hat gelernt, durch den Mund zu atmen. War toll. Lustige Fische, Korallen, was man halt so im Korallenriff findet. Und die „adverse conditions“? Naja, man muss sich immer in Erinnerung rufen, dass „liability“ das Angst-Wort aller Amerikaner ist, weshalb die Knilche alles versuchen, um Haftung auszuschließen. Mit anderen Worten: das Drama aller Amerikaner ein paar Grad runterschalten, dann passt das auch für Kontinentaleuropäer.

Anschließend wollten wir eigentlich noch an den Strand, aber der Strand im Pennekamp Park war eher der kleine häßliche Cousin eines Strands. Also stattdessen mal wieder den öffentlichen Wifi-Spot genutzt und schnell den nächsten Fischgrill gefunden. Tobi wollte nämlich frittierten Fisch. Und den gabs auch ein paar Kilometer weiter auslands. Yummy. Frittierte Shrimps, frittierter Weißfisch, frittierte alles! Dafür muss man die Amerikaner lieben. Sie frittieren gern.

Nächstes Ziel war nochmal Miami (mit „Zwischen“-stop in der Aventura Mall, denn nur dort gibt es einen Shop, den Elena wollte. Und in dem sie nichts gekauft hat :-) War aber trotzdem erfolgreich). Miami Beach also. Der Weg dahin war auch nett. Im Sinne von gruselige Apartmenthochhäuser links und rechts und amerikanische Autofahrer. Dafür war das Wetter großartig. Miami Beach hatten wir ja schon an Tag 2, aber diesmal haben wir das ganze so gesehen, wie es überall zu sehen ist: im dunkel mit Neonlichtern. Sieht ziemlich awesome aus. Und bei dem Wetter hier…

Sidenote: Obdachlose fragen hier nach 1 Dollar für eine „cheap bottle of whisky“. Das muss gruseliges Zeug sein. Habs ihnen aber gegeben, kein Grund, unfreundlich zu sein.

Another sidenote: Walmart ist um 22:00 genauso voll wie tagsüber.

Another sidenote: es gibt hier Bier in 7 Fl. Oz. Größe. Keine Ahnung, was das in Litern ist, aber es ist verflucht winzig-klein.

Another sidenote: ich hoffe, der Wunsch nach einem Pony-Foto wurde zur Zufriedenheit erfüllt.

Another sidenote: noch wissen wir nicht, was das Pony an Höchstleistung abrufen kann, wir bekommen die Motorhaube (noch) nicht auf. Und außer einem Schlüssel bekommt man hier ja nix vom Vermieter. :-)

 

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2014 Florida Urlaub

Everglades (der Teil ohne Airboats)

Ansage des Weather Channel für heute: bis 10:00 Regen, danach dauerhaft stark bewölkt. Der erste Gedanke: immerhin weniger(?) Regen als gestern… :-)

Frühstück bei Denny’s, die waren aber eher enttäuschend und in der Erinnerung besser. Wir bleiben bei Ihop. Haben auch nur minimal getippt, haha, work the system und so.

Der Plan war ja, in den Everglades National Park zu fahren. Den Nationalpark, nicht den Teil, wo die mit den Airboats durch den Sumpf pflügen. Und da ja dauerhafte Bewölkung angesagt war, schien das die perfekte Gelegenheit zu sein, das Verdeck zu öffnen. Gesagt, getan, und alle Wolken verschwinden. Dafür kommt bratende Sonne, weshalb wir das Cabrio beim ersten Halt im Park wieder in ein Coupé verwandelt haben.

Um es vorweg zu nehmen: die Sonne blieb den ganzen Tag. Mit ihr die UV-Strahlen und die Hitze. Aber dafür sind wir ja auch gekommen.

Kurze Zusammenfassung des Everglades NP: leider keine Loop Road, d.h. nur eine Stichstraße. Links und rechts davon immer wieder Trails, um die Umgebung zu erkunden. Naja, „Trails“ im Sinne von amerikanisierten Stegen, damit sich ja keiner verletzen kann und dann den NP verklagt. Am Ende der Stichstraße liegt Flamingo, was ein von den zwei letzten Hurrikanes mitgenommenes Nest ist. Sprich: hier gibt es nichts.

Beim ersten Trail an den Ranger Walk rangehangen, nett ein paar Alligatoren neben dem Weg liegen gesehen. „Die haben aber schon gegessen“, na gut, muss man wohl glauben :-) Dazu Warnungen vor Vultures (irgendwelche Vögel), die gern an Scheibenwischern und Reifen knabbern. Danach eigentlich das übliche, sehr angenehme NP-Programm: Auto – 30 Minuten Trail – Auto – 20 Minuten Trail – Auto – 45 Minuten Trail – Auto – Trail… und dann wieder zurück. Genereller Eindruck ist, dass die Everglades sehr sehr trocken sind. Leider, fürs Ökosystem.

Ganz nebenbei war danach auch der Nachmittag schon angebrochen, und da wir schon Alligatoren gesehen haben, wollten wir jetzt auch welche Essen. Auf zum Gator Grill! Lecker Alligator an diesem Treffpunkt der lokalen Motocross- und Quad-Jugendgangs. Wild :-)

Da wir (noch) nicht erschossen oder anderweitig in irgendwelche Bandenkriege involviert wurden, haben wir die Gelegenheit genutzt, um nochmal bei Robert is Here den lokalen Fruchtfreuden zu fröhnen. Quasi ein Obstmarkt an der Straße. Mit allen Arten seltsamer Früchte, deren Geschmack wir nur erahnen können („like Pineapple with Vanilla“). Und wir wären nicht in den USA, wenn man die Früchte nicht in einem gigantischen Milchshake integrieren könnte. Lecker!

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2014 Florida Urlaub

Welcome to Miami, Mr Will Smith

Ganz genau. Miami war dann das Ziel für heute. Wobei die Entscheidung lange unklar war, weil sowohl für die Everglades (Option 2), als auch für Miami „Regen mit Thunderstorms“ angesagt war. Und wer will schon im Regen urlauben? Genau, wir nicht, deshalb haben wir uns nach eingehender Radarbild-Recherche Miami ausgesucht.

Statt Frühstück gab es Starbucks, denn unsere Mägen und unser Hunger sind noch auf DE-Zeit. Beim Losfahren über den „Less Stressway“ schon gemerkt, dass erstaunlich wenige Wolken unterwegs waren, und die noch weniger Regen abgesondert haben.

Miami ist erstaunlich groß. Aber das ist eine Eigenschaft der meisten US-amerikanischen Städte. Megalomanie halt. Erstes Ziel war South Pointe am unteren Ende von Miami Beach, aber da war nur ein völlig leerer Parkplatz mit „20$ Flat Rate“-Parken, den wir uns mal erspart haben. Also näher an South Beach gesucht, gefunden, und in meist herrlicher (herrlich bratender) Sonne erstmal den leeren Strand hoch und runter. Wasser pupwarm! Passt! Dann Art Deco am Ocean Drive, auch sehr nice anzusehen.

Ganz erstaunlich: Hunger um 12:00 (also eigentlich 18:00, siehe oben). Und ab zu Shake Shack, was immer noch die besten Burger anbietet. Dazu nen Milchshake und der Unterzucker kann einpacken. Sucker! Dann nochmal schnell shoppen in der Lincoln Road Mall, was man halt so macht im Land der unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten. Jolly good.

Und da alle Reiseführer „Little Havana“, also das kubanische Viertel so unglaublich anpreisen, haben wir uns auch auf den Weg gemacht. Hm, was soll man sagen? Ich zitiere mal ein kleines Kind, was im Auto saß und mit seiner Mama nicht so konform ging: „I don’t wanna go, there’s nothing here!“. Und Recht hatte sie. Was an Little Havana so großartig sein soll, erschließt sich uns nicht. Vielleicht muss man zu irgendwelchen Festen dahin, aber so ist das einfach nur ne Straße mit hispano-kubanischer Bevölkerung. Naja, muss nicht sein. Aber Zigarren hat Tobi zur Sicherheit mal gekauft, wer weiß…

Weitere Punkte, kurz angerissen:

  • Coral Gables Farmer’s Market: klein und weird people. Uninteressant.
  • Walmart: wie immer lustig.
  • Thunderstorm: im Walmart geblieben.
  • Nach Thunderstorm: enorm viele enorm große enorm komisch gefärbte Grashüpfer.

tl:dr: heute Miami, geiles Wetter

 

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2014 Florida Urlaub

Teil 2: Geld ausgeben

Nachdem wir beim Check-in in Tegel noch ungläubig angeschaut wurden, als die Koffer auf die Waage mussten und nicht mehr als 10kg anzeigten, mussten wir den Klamottenfüllstand für den Rückflug natürlich korrigieren. Geplant war daher das Einkaufen von T-Shirts/Schuhen/Hosen, Unterwäsche etc. und einer Kopfbedeckung für uns beide, da wir unsere Basecaps in Berlin vergessen hatten. Letzteres stellte sich als große Herausforderung heraus, die wir erst gegen Ende des Shopping-Marathons gemeistert haben… Aber zuerst gabs Frühstück bei Ihop und dann gings pappsatt ab zur Mall in Sawgrass, die wir dann den Tag über abgegrast haben. Das Internet hatte mal wieder recht, was diese Mall angeht: groß, voll und ohne Übersichtskarte geht nix, ansonsten findet man alles, nur nicht den Laden, den man sucht. Bis ca. 18 Uhr hatten wir dann alles zusammen,was wir so „brauchten“, sogar ein Basecap für Elena, das wir nach dem Ausprobieren von gefühlt allen Kopfbedeckungen in der Mall in der Kinderabteilung gefunden hatten (naja, Kinderabteilung ist übertrieben, aber gefühlt bestand Under Armour nur aus Frauen- und Kinderabteilung). Egal, jetzt kann das Autoverdeck auch endlich auf! Nach dem Abendessen gings zurück ins Hotel, denn auch Tüten schleppen ist ganz schön anstrengend!

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2014 Florida Urlaub

Let’s go, Urlaub 2014 – Teil 1: Ankommen

Endlich wieder Urlaub, endlich wieder Langstrecke. Mit Air Berlin… Also, die British Airways-Maschinen sind vielleicht runtergerockte Luftraumhuren, aber im Gegensatz zu Air Berlin ist da Platz ohne Ende drin :-)

Also, diesmal ein Direktflug, mal was anderes als die Zwischenstops in London. Führte allerdings auch dazu, dass Tobi die Flugzeit völlig falsch eingeschätzt hat und von den letztendlichen 10 Stunden doch sehr überrascht war. Naja, dafür hat Air Berlin ja sein In-flight-Entertainment aufgebohrt, sprich: größere Monitore. Nett. Programm war ok, aber nicht der Brüller. Während alle anderen Passagiere den Niki Lauda-Film (*yaaaawn*) geschaut haben, hat sich Elena tapfer durch Staffel 1 von Game of Thrones gekämpft. Warum auch nicht.

Essen war wie immer im Flieger unspektakulär, dafür serviert der Berliner Air Berlin, der von Arabern besessen wird, italienische Cracker… Globalisierung at its best.

Der größte Unterschied war diesmal, dass wir am Fenster saßen, und dementsprechend auch mal Aussicht bekommen haben. Und da macht die Karibik schon was her. Idee für nächstes Jahr?

Flug war auch irgendwann vorbei, Landung, eeeeeeeeewiges Anstehen bei der Immigration, nochmal eeeeeeewiges (etwas schneller, deshalb weniger ‚e‘) Anstehen bei National, aber dafür einen netten silbernen Ford Mustang Cabrio hingestellt bekommen. Kann man mit arbeiten!

Und wir wären auch nicht wir, wenn wir nicht nach 10 Stunden Flug und mehreren Stunden drumherum noch eine Stunde durchs Land zum Hotel fahren. Hat aber geklappt, insofern alles wundertoll. Hotel ist standard, aber wenigstens kann man sich sein Eis selber holen und muss es sich nicht vom Zimmerservice gegen Tip bringen lassen. Passt also auch.

Tag eins war um Ortszeit 21:00 zu Ende, nach Abendessen bei Applebee’s. Merke: Ortszeit 21:00 waren in Berlin 2:00 nachts, insofern ein netter Mitternachtssnack.

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2013

Elsass – Winter Wonderland

Zu faul für Text,  nur Bilder…