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2014 Chicago Toronto Urlaub

Back in Ann Arbor

Tagesziel für heute: raus aus Kanada und wieder in die US of A eingelassen werden. Den Spoiler nehmen wir schonmal vorweg: hat geklappt.

Ausgecheckt aus dem wohl gruseligsten Motel dieses Urlaubs und dabei noch die letzten drei Postkarten dem Portier/Empfangsmann/schlafenden Chinesen zu treuen Händen gegeben: ‚Nein, hier finden Sie keinen Briefkasten, aber ich schmeiß die auf meinem Heimweg ein.‘ Für uns ist das gut genug, der gute Wille zählt :-)

Frühstück war wieder die Schmalhans-Starbucks-Variante, aber die tut auch irgendwie gut mittlerweile. Da heute Victoria Day in Kanada war, waren wohl alle Kanadier im Feiertaumel und deshalb nicht auf den Straßen unterwegs. Gut so, denn Autofahren können sie nicht. Also eine angenehm erlebnisarme Fahrt zur Ambassador Bridge in Detroit verbracht. Nur die maximale Höchstgeschwindigkeit verbunden mit den an der Autobahn angekündigten drakonischen Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen lassen das ganze länger erscheinen, als es ist.

An der Grenze angekommen haben wir dann den Grenzübertritt in die umgekehrte Richtung angetreten. Die Freundlichkeit war in dieser Richtung identisch mit der in Richtung Kanada. Scheint also ein Teil der halbtägigen Schulung zum Border Patrol Officer zu sein. Nach der Brücke dann mal wieder Maut entrichtet, aber dadurch auch wunderbar die letzten 5 kanadischen Dollar entsorgen können. Mit 0 eingereist, mit 0 wieder ausgereist.

Da wir uns ein wenig verfahren haben, konnten wir dann auch nochmal einen näheren Blick auf (die Außenbezirke von) Detroit werfen. Kurz gesagt: sieht schon ein wenig gruselig aus. Im Prinzip, wie man es sich vorstellt, nur in echt.

Ann Arbor haben wir dann mit hängenden Mägen erreicht. Dankenswerterweise hat sich dann auch die Sonne gezeigt und das Thermometer auf 21° (Celsius) ansteigen lassen. Nach lecker Lunch im Jolly Pumpkin haben wir uns dann die Stadt angeschaut. Netterweise besteht die aus einem kleinen Zentrum und ansonsten dem Campus der University of Michigan. Studenten waren wenige da, vielleicht mussten die alle die Unigebühren irgendwo verdienen gehen, denn anders kann man diese recht imposanten Gebäude schwerlich finanzieren. Aber was reden wir schnorrenden Zentraleuropäer, die für ihre eigene Bildung nie etwas zahlen mussten? Nette Stadt, in der es aber fraglich ist, ob man sie auch als Nicht-Tourist und Nicht-Student sehr lange aushält.

Morgen gehts dann ab nach Chicago zur letzten Etappe der diesjährigen Tour. Schade eigentlich.

 

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2014 Toronto Urlaub

Wet and wild in Blackpool… ähhh Niagara Falls

Heut war dann der zweite Tag, an dem wir langsam das immense Frühstück ausschleichen und auf Starbucks-Kaffee und Bananen (aktuell nicht illegal importiert) umsteigen. Irgendwann muss ja mit der Völlerei Schluß sein. Außerdem sind wir hier in Kanada, da kann man keinen mit dem Extra ‚Canadian Bacon‘ hinterm Ofen vorlocken. Das ist ja quasi nur Bacon.

Ausgeschlafen, geduscht und ab ins Auto, heute waren die Niagarafälle angesagt. Erste Beobachtung: kanadische Fahrradfahrer können völlig unbehelligt vor einer Schranke stehen, auch dann, wenn die Schnauze des Jeeps schon auf Tuchfühlung geht. Egal, das bereits erwähnte Frühstück gejagt und dem Pferd die Sporen gegeben. Gleich die zweite Beobachtung: in Kanada gibt es viel zu viel Verkehr. Wo kommen die alle her? Unglaublich… Aber im Endeffekt sind wir dann doch in Niagara Falls angekommen. Für günstige 5 kanadische Dollar geparkt und dann mal wieder die Beine bewegt.

Was Nordamerikaner gerne machen, ist Türme bauen. Türme bauen, und dann Geld dafür nehmen, dass Touristen hochfahren. Haben wir nicht gemacht, wir sind statt dessen durch den Queen Irgendwas Park in Richtung Wasser gelaufen. Ist genauso, wie man es sich vorstellt: Wasserfälle halt. Spannend ist das drumherum: Unglaublich viele Asiaten und Inder. Also so wirklich, richtig richtig viele. Zur einen Seite Wasser und Wasserfälle (derer zwei, einer auf der US, einer auf der kanadischen Seite), zur anderen Hoteltürme, Casinotürme, Turmtürme… Dazwischen eine vierspurige Straße. Im Prinzig wie man sich die USA vorstellt, nur in Kanada. Lustigerweise sieht die US-Seite sehr viel ruhiger und entspannter aus, als die kanadische. Vielleicht wollten die Kanadier auch mal USA spielen.

Naja, wir sind dann also ein bißchen hin und her gelaufen, haben viel in Richtung Wasser geschaut, sind Indern und Asiaten ausgewichen (und Franzosen auch) und standen dann vor der Ticketbude für die Bootstour zu den Wasserfällen. Wir waren beide vorab eher uninteressiert, weil wir irgendwie erwarteten, dass der Standardpreis von 49$ (plus Tax) aufgerufen werden würde (den wir nicht gezahlt hätten). Statt dessen standen am Ende 20$ (kanadisch) pro Person an der Tafel, und da der kanadische Dollar noch schwächer als der US-amerikanische ist (glaubt man kaum), haben wir zugeschlagen.

Anders als in den Universal Studios gab es hier mal die Regenponchos gratis dazu. Vielleicht war das aber auch nur ein Zugeständnis an die viel kälteren Temperaturen als in Florida. Also die schmucken roten Ponchos übergestreift (wäre man von der US-Seite gefahren, hätte man blaue Ponchos bekommen) und den Seelenverkäufer bestiegen. Es war dann, wie man es sich vorstellt, nur noch etwas nasser. Aber lohnt sich schon.

Wieder angelegt sind wir dann nochmal durch Niagara Falls gelaufen. Hier zeigte sich dann auch, was die Kanadier unter Unterhaltung verstehen: eine gruselige Version von Blackpool, nur mit etwas mehr internationalen Touristen. Gruselig trifft es dann auch ziemlich genau. Wir haben dann lieber die Zelte in dieser schönen kanadischen Grenzstadt abgebrochen und sind wieder in Richtung Toronto gefahren (ob das jetzt besser ist…?). Zum Besiegen des Hungers sind wir wieder ins The Wren gefahren, für Salat, frittiertes Pulled Pork und lecker Bier aus Microbreweries (wenn man das trinkt, wundert man sich auch nicht mehr, warum amerikanische Brauereien regelmäßig Weltmeisterschaften gewinnen: yummy).

Morgen gehts dann wieder zurück Richtung Heimat unseres Mietwagens. Fazit: die spinnen die Kanadier. Aber schön wars heute trotzdem.

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2014 Toronto Urlaub

O Canada!

Day II im  Land der Mounties, Hockeyfans und Donutliebhaber. Und dann hat uns Toronto heute auch noch mit besserem Wetter verwöhnt, als eigentlich angekündigt war. Statt Dauerregen gab es anfangs nur ein paar dunkle Wolken und später lies sich sogar die Sonne ab und zu blicken (also, viel später, so gegen abend, aber Sonne ist Sonne). Kalt blieb es, aber wir haben das Zwiebelprinzip verinnerlicht und einfach alle Sommerklamotten, die wir hatten, übereinander gezogen und los ging es. Erste Herausforderung: Mit dem Bus oder der Tram in die Innenstadt. Geld hatten wir, aber der Tramfahrer konnte nicht wechseln, hier muss  nämlich immer passend bezahlt werden. Sachen gibts. Passend hatten wir das natürlich nicht, also durfte einer vor uns umsonst fahren und wir haben zwei Tickets zum Preis von 1,14 Ticket  bekommen. Tobi hat ihm einfach alles Kleingeld in die Büchse geworfen, das er hatte :-)

Im Zentrum angekommen, war der erste Stopp das historische Distillery District. Rückblickend einer der schönsten Teile der Stadt, aber es war auch hier mehr als ungemütlich durch Wind und Wetter, daher schnell weiter, um warm zu werden. Über die längste Straße der Welt (jaha, die haben die Kanadier sogar ins Guiness Buch eintragen lassen), gings zur Hockey Hall of Fame und Old City Hall und die Queens Street auf und ab. Also, rein sind wir nirgendwo, denn was soll man zum Beispiel in der Hockey Hall of Fame? Zahnlose Kanadier und Russen anschauen?

Irgendwie fiel beim Spazieren ziemlich deutlich auf, dass das Financial District in jeder Stadt scheinbar das ekligste und seelenloseste Viertel sein muss, dass neben einsamen Starbucks nicht viel zu bieten hat. Die Banker sollten da mal dran arbeiten…

Insgesamt hat auch die Innenstadt von Toronto nicht so viel zu bieten. Charme und nette Ecken findet man eher, wenn man etwas weiter in die ‚Außenbezirke‘ schlendert, aber im Zentrum ist es eigentlich nur dreckig, laut und voll.  Also, wieder ab in die Tram (diesmal voll bezahlt) und Unterkunft, denn dort scheint wirklich die bessere und nettere Gegend zu sein, schließlich sind hier auch die ‚Strände‘ :-) Nach einer Stärkung im Wren sind wir daher Richtung Wasser gelaufen und haben dort den verrückten Kanadiern beim Baden oder Joggen zugeschaut.

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2014 Toronto Urlaub

Hallo Toronto…?

Heute war der Weg nach Toronto angesagt. Von Detroit haben wir nur wenig gesehen, hauptsächlich immense rauchende Schlote anscheinend laufender Fabriken und irgendwie nette Vororte. Die verlassenen Straßen aus den Nachrichten und Dokumentationen haben wir mal ausgelassen. Für die Brücke nach Kanada sind wir auch nochmal schnell und spontan 5$ losgeworden. So macht man das in den US of A heutzutage.

Der Blick von der Brücke hatte auch etwas: hinter uns Detroit in grau und rauchig, vor uns Kanada in grün und grün und noch mehr grün. Naja, an der Grenze dann den wohl ‚bestgelaunten‘ (not) Grenzbeamten getroffen, und gleich mal die Frage nach Alkohol und Tabak wahrheitsungemäß mit ’nein‘ beantwortet. Außerdem haben wir noch illegal zwei Bananen eingeführt, mit Obst und Gemüse haben die es nämlich auch nicht so an den Grenzen. Guter Start…

Lustigerweise springt man dann unvermittelt vom amerikanischen ins metrische System über. Die Kilometer, Liter und Celsius haben uns also erstmal wieder. Außerdem ist hier alles bilingual (nur der Grenzbeamte nicht). Da wir auch keinerlei kanadisches Bargeld hatten, haben wir auch tunlichst vermieden, eine Mautstraße zu erwischen.

Auch lustigerweise hat unser ansonsten absolut zuverlässiges Navi (Android-App für 6,99€) pünktlich mit dem Grenzübertritt aufgehört, Straßen anzuzeigen. Anweisungen gab es noch, aber eben ohne Bild. Bißchen schwierig, so sein Ziel zu finden, besonders dann, wenn das Ersatz-Navi (Garmin mit veralteten Karten) sich standhaft weigert, eine Berechnung durchzuführen, geschweige denn mit Benutzbarkeit zu glänzen. Die Lösung war am Ende (die findet man natürlich erst am Ziel, wenn man wieder Wifi hat), dass die Smartphone-App Kanada zwar berechnet, die Karten aber erst nach einem In-App-Kauf (sagenhafte 3,69€) auch anzeigt. Naja, mit knapp 10€ immer noch die beste Investition auf der Navigationsseite.

Nach ein bißchen Stau und vollen Straßen sind wir dann in Toronto angekommen. Voll ist das hier. Unser Hotel ist ein wenig außerhalb, wobei Toronto eher ein großer Blob ist und ‚außerhalb‘ es nicht ganz trifft. Es war auf jeden Fall das einzige bezahlbare Hotel, in dem man parken kann und dafür nicht 100$ pro Tag zahlt. Der erste Eindruck: Gangland? Zumindest scheint das genau an der Ecke anzufangen, an der das Hotel liegt. Östlich davon sieht es eigentlich sehr hübsch und teuer aus. Und wer es genau wissen will: das Hotel hier liegt auf einem der ersten drei Plätze der räudigsten Absteigen, in denen wir bislang waren (die anderen Plätze werden jeweils von Motel 6 am Grand Canyon und einem anderen Motel 6 irgendwo im Südwesten belegt). Naja, irgendwann muss man sowas ja auch mal erwischen.

Nach einem kleinen Umweg zur zweiten Poutine (nicht so gut wie die erste) sind wir dann ins Kino, um nicht im Hotelzimmer sitzen zu müssen. Da fällt mir ein: was ist diese nordamerikanische Abart, jeden Snack zu versalzen? Popcorn? Klar, aber nur mit Butter. Schokolade? Packen Sie doch Speck drauf. Crazy peoples… Jetzt gehts ins Bett und morgen dann entweder zu den Niagarafällen oder in die Innenstadt von Toronto. Mal sehen, wo morgen besseres Wetter ist. Immerhin haben wir die zweistelligen Temperaturen geknackt.

PS: heute erst gemerkt, dass unser Ford Edge Nummernschilder aus Florida hat. Eine nette Geste von National :-)

PPS: Michigan scheint Plumbing-technisch (also Wasserrohre etc) eine Leuchtturmrolle in den USA einzunehmen, auf jeden Fall sind hier die Spülungen druckvoll und das Wasser tatsächlich kalt.

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2014 Chicago Urlaub

On the road – immer noch viel zu kalt

Der Titel sagt eigentlich alles. Heute ging es fleißig weiter in Richtung Toronto, der Halt heute in Ann Arbor. Aber davor hat uns die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt dazu bewogen, nochmal einen ungeplanten Stopp im Outlet Center von Michigan City zu machen. Irgendwo muss es doch Jacken geben. Und Hosen. Und Handschuhe? Mütze? Schal? Portable Öfen? Wie auch immer, was macht der Deutsche, wenn ihm kalt wird? Er kauft Funktionskleidung. Was solls, warm und regengeschützt, darum gehts :-)

Morgen steht dann Toronto auf dem Plan, und mit Glück kriegen wir noch einen Blick auf Detroit.

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2014 Florida Urlaub

Es ist kalt. Es ist so unglaublich kalt!

Heute war Abschied von Florida und Abflug nach Chicago. Also nochmal lecker Frühstück beim gestern entdeckten First Watch, dann das Verdeck runter und nochmal die 3,7 Liter des Ponys an jeder roten Ampel ausgekostet. Yeah! Achso, und die Koffer mussten ja auch wieder flugtauglich gepackt werden, was ein Spaß.

Egal, aber zum Flughafen, den verdreckten Mustang abgegeben, und nach Chicago eingecheckt. Gottseidank gab es am Flughafen noch genug passende Merchandise-Shops, also konnte Tobi nochmal die Harry Potter-Robe anprobieren. Naja, Einchecken und Flug waren eher unspektakulär. Nur im Flieger waren es wieder Kennedy Space Center-Temperaturen, vielleicht hatten die ja den überschüssigen flüssigen Sauerstoff getankt?

Ankunft in Chicago. Kein Regen. Aber kalt. Also, einfach mal so 20 Grad weniger als in Florida. Beim Mietwagen dann doch das Upgrade genommen, denn da stand so ein schnuckeliger Ford Edge mit Leder und allem anderen Klimbim. Seeeeeeeehr entspannendes Fahren, die 120km nach Michigan City gingen sehr viel schneller und angenehmer als in einem Cabrio. Das einzige Problem ist die Außentemperaturanzeige, die stetig fiel. Aktueller Stand sind 5 Grad. Im Mai! Irgendwas stimmt hier nicht.

Abendessen in der lokalen Mikrobrauerei von Michigan City. Lecker Bier und lecker Essen. Dass wir uns Kanada nähern, merkt man auch daran, dass erstmals Poutine auf der Speisekarte stand. Bewertung? Generell sollten Pommes nur mit Käse und Bratensauce serviert werden. Wenn man denn will, gern auch mit Pulled Pork.

Gute Nacht, wir machen jetzt erstmal die Heizung an.

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2014 Florida Urlaub

It’s the final countdown…

Heute war der letzte volle Tag in Florida und wir brauchten mal eine Frühstücksabwechslung nach jeder Menge Pancakes und Bacon, der bei Amerikanern einfach zu jedem Essen passt und gereicht wird. Daher haben wir die #1 der Yelp-App für Breakfast und Brunch besucht (First Watch)  und dort gefrühstückt, mit Joghurt, Obst und einem Bagel. Lecker!

Gestärkt ging es dann auf die Fahrt nach Cape Canaveral bzw. zum Kennedy Space Center. Auf dem Weg dahin haben wir das Auto noch mal richtig schön eingesaut, bzw. selbstmörderische Moskitoschwärme haben das Pony heimgesucht und das Auto ist jetzt reif für die Rückgabe und eine gute Reinigung.

Beim KSC angekommen haben wir dann das sportliche Eintrittsgeld bezahlt (50$ pro Nase) und gleich die angepriesene Bustour zur Saturn 5 Rakete angetreten. Auf dem Weg zeigt der Busfahrer/Reiseführer dann alle Gebäude und LaunchPads, die in Reichweite sind, ebenso die Tanks für den Sauerstoff und Wasserstoff. Und laut dem Fahrer ist alles ganz einfach: „You take liquid oxygen and nitrogen and when you put them together, you go to the moon!

Naja, gab dann wohl doch ein paar Startschwierigkeiten in den 1960ern, aber die Amis halten eben durch und beißen die Zähne zusammen. :-)

Nach einigen Videos, Schaukästen und Selfies ging es dann zurück zum Visitor Center, wo wir den Rocket Garden und die Austellung zu den Atlantis-Mission angeschaut haben.  Hier gibt es dann auch das echte Atlantis-Shuttle zu sehen, mit angesengten Kacheln inklusive.  Tobi hat dann am Ende noch die  Startsimulation ausprobiert, wieder mit ähnlichem Gerüttel und Geschüttelt wie bei den gestrigen Attraktionen. Nett, aber eher was für Kinder, die noch nicht bei Disney und Universal waren…

Am späten Nachmittag waren wir dann derart ausgekühlt von den Nasa-Klimanlagen, dass wir uns noch mal am Strand aufwärmen wollten und sind daher zum Daytona Beach gefahren. Leider haben wir Landratten die Ebbe und Flut nicht bedacht und sind bei High Tide angekommen. Daher war der Strand auch für Autos gesperrt, erst morgen früh ist wieder genug Strand für Mensch und Auto vorhanden. Daher wurde es nur ein kurzer Spaziergang am recht schmalen Strand, aber diesmal wieder mit dem guten Sand und ohne Spring-Break-Atmosphäre a la Cocoa Beach. :-)

Dann noch ein leckeres Abendessen bei TGI und morgen geht’s ab in den kühlen mittleren Westen. Schade eigentlich, Florida hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Gerne wieder!

 

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2014 Florida Urlaub

Und der Magen dreht sich, und dreht sich, und dreht sich… Activity Day #2

Nachdem wir gestern kurzfristig das Hotel und den Standort gewechselt hatten, konnten wir es heute auch sehr viel entspannter angehen. Kurz zum Recap: nachdem wir gestern in Cocoa Beach angekommen sind, mussten wir ziemlich schnell feststellen, dass dieser Ort (und mit ihm wohl alle Orte in der entsprechenden Umgebung) eher mit einem abgehalfterten Blackpool (geht das überhaupt?) als mit einem netten Ort mit Strand zu vergleichen war. Strand war eher Malle als Rentnerparadies (letzteres ist einfach sehr viel entspannter, punkt). Essen war eher nicht vorhanden, und wenn das Essen nicht stimmt, stimmt vieles andere auch nicht. Insofern sind wir echt froh, dass der 5 Sterne-Yelp-Eintrag zu ‚Big Kahunas‘ sich als ‚what-the-fuck‘ herausgestellt hat. Der Weg zurück war zwar nochmal etwas umständlich (natürlich passiert grade dann ein Unfall, der alle Spuren sperrt), aber soweit war es die richtige Entscheidung.

Deshalb also, neuer Standort: Best Western Orlando. Direkt neben den Theme Parks und einem sehr leckeren TGI Fridays für abends.

Plan für heute war: Universal. Die Tickets haben wir im voraus gekauft, auch den ‚Fast Pass‘, um an den Schlangen vorbeizuziehen. Kurz zur Übersicht: Universal spaltet sich unter anderem in zwei Theme Parks auf: die Islands of Adventure und die Universal Studios. Der Unterschied? Keine Ahnung. Vielleicht der Name? Das Grundprinzip bleibt das gleiche. Fun fun fun. Und fees (also Gebühren für jeden Schei# :-)

Startpunkt zur Parköffnung um 9:00 (ja, wir sind um 6:30 aufgestanden) waren die Islands of Adventure, denn hier befindet sich die Wizarding World of Harry Potter. Und die ist wohl mit das beliebteste hier. Naja, nicht um 9:00 morgens. Kurze Schlange und rein. Eine sehr… umfassende Erfahrung. Hogwarts-Nachbau, komplett mit Innenleben etc, und danach eine fiese fiese Fahrt im Simulator (das machen die hier viel).

Hier mal kurz der Ablauf (was da jeweils passiert, findet ja jeder auf den Seiten der Parks, die Beschreibung ist einfach zu viel): Harry Potter and the Forbidden Journey – Dragon Challenge – The Amazing Adventures of Spider Man – The Incredible Hulk Coaster – Parkwechsel – Despicable Me Minion Mayhem 3D – Simpsons Lunch Break – The Simpsons Ride – Men in Black: Alien Attack – Hollywood Rip Ride Rockit (2x) – Parkwechsel zurück – Dudley Do-Rights Ripsaw Falls – Ende :-)

Bewertung und Anmerkungen:

  • Elena mag 3D Rides, also die, bei denen man stationär durchgeschüttelt wird und auf der Leinwand die Fahrt simuliert wird. Tobi hat empirisch festgestellt, dass ihm davon schlecht wird. Die Rides an sich sind wirklich gut und machen Spaß.
  • Elena mag dagegen keine Achterbahnen, das wurde nach der Dragon Challenge festgestellt. Tobi verträgt die erstaunlich gut und konnte dank Elenas Fast Pass je zweimal an der Warteschlange vorbeiziehen.
  • Spider Man: cool
  • Hulk Coaster: sehr sehr geil
  • Der Despicable Me-Ride ist sehr sehr witzig.
  • Der Simpsons-Teil ist (wie alles andere eigentlich auch) wirklich liebevoll gestaltet. Die Simpsons-Restaurants sind eher das Gegenteil und ziemlich bäh. Aber für ein Ribwich und einen Krusty Burger macht man das mal.
  • Simpsons Ride ist auch sehr spaßig, man merkt ihm das Alter allerdings an. Trotzdem auf der Top-Liste.
  • Men in Black: lustig, weil man interaktiv Dinge abschießen kann.
  • Rip Ride Rockit Coaster: Hammer. Senkrecht nach oben und dann Feuer frei. Und neben dem Kopf hängen Lautsprecher und man sucht sich seinen Song aus. Tobi hat beim ersten mal versehentlich Mötley Crue gewählt, aber der passte so gut, dass er das nochmal genommen hat.
  • Dudley Du: Wildwasser fürs Ende. Sehr nass. Aber Elena hats Spaß gemacht. Tobi auch.
  • Universal zieht dir für jeden Mist Geld aus der Tasche. Das fängt beim Parken an, geht über die Miete für ein Schließfach und hört bei den unglaublich vielen Souvenirs und anderem Klimbim auf.

Zusammenfassend: heute war ein eher leerer Tag im Park, was sich positiv bemerkbar gemacht hat. Die Wartezeiten bei den Rides wären kurz gewesen, mit Fast Pass war das aber unerheblich. Generell waren weniger Leute unterwegs und es war fast schon entspannend. Und insgesamt kann man im Internet soooo viel darüber lesen, was man wie und wann machen soll, damit es passt. Der einzige Tip, den wir geben können: geht unter der Woche hin (und natürlich nicht vor oder an Feiertagen). Alles andere ist irrelevant und macht einen nur verrückt.

Zum Abendessen nochmal lecker Steak und Bier bei TGI Fridays und jetzt ab ins Bett. War nämlich ein langer Tag.

 

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2014 Florida Urlaub

Fahren, fahren, fahren

Heute gings von der schönen, warmen, pudersandigen Golfküste an die Atlantikküste, nach Cocoa Beach. Insofern gibt es wenig zu berichten und hier nur schnell die Highlights:

  • Die Fahrt diesmal war weniger stressig als die von Key West nach Fort Myers Beach
  • Cocoa Beach ist räudig. So richtig richtig räudig. Blackpool-räudig.
  • Dieser Eingebung folgend, haben wir aus dem Hotel ausgecheckt und sind nach Orlando gefahren. Hier ist schöner. Und näher an Universal, für morgen.
  • Lecker Abendessen bei TGI Friday’s

 

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2014 Florida Urlaub

Ökotourismus? Nicht mit uns Umweltsäuen…

Heut war Activity Day geplant. Gestern noch bei Mid Island Watersports die sog. ‚Dolphin Tour‘ reserviert, heute dann losgefahren. Morgens um 10 auf Jetskis durch die Bay.

Nach den obligatorischen Leases of Liability (‚jaja, ich verklag euch nicht‘) kam dann unser Guide an, wir wurden kurz in die Bedienung eines Jetskis eingewiesen (Pistolen sind komplizierter) und los ging es. Insgesamt vier Jetski mit sechs Personen (Elena saß bei Tobi hinten drauf). Kurzer Teaser zum Titel der Tour: Delphine haben wir gesehen. Relativ nah und relativ kurz. Ansonsten großer großer Spaß. Die Dinger sind unglaublich schnell (so umgerechnet knapp 80 bis 90 km/h) und Wellen sind unglaublich hart. Und nass. Und generell und sowieso. Großer Spaß. Wer die Möglichkeit hat, sollte das mal mitmachen.

Danach sind wir wieder ans Ufer, kurz durch die Sandbank gewatet und haben dann die nächste ökologisch korrekte Aktivität in Angriff genommen: Parasailing. Warum? Warum nicht! Nett zum bereitstehenden Boot geshuttelt worden, in die Gurte geschnallt, und dann gings auch schon los. Weniger nass als auf den Jetski, aber ein ganzes Stück höher. Wobei, zweimal haben sie uns ins Wasser dippen lassen und dann wieder hochgezogen. Fotos haben wir auch bekommen, aber unser sehr freundlicher Bootsführer hat sich tausendmal entschuldigt, dass seine Kamera kaputt sei und er deshalb Handyfotos von uns gemacht hat. Die er dann Elena per E-Mail geschickt hat. Kurzer Dienstweg quasi :-)

Genug Wassersport, erstmal Lunch. War auch erst kurz nach 1 (wir sind gut durchorganisiert). Nach dem Lunch nochmal in die Outlet Mall, denn eines fehlte noch auf der Liste: Jacken. Für diesen bitterkalten Norden, in den es uns bald verschlagen wird. Haben wir aber gefunden und gekauft.

Den Tag haben wir dann an der Tiki Bar (das scheint übrigens so ein Ding zu sein hier, alle Motels bewerben ihre Tiki Bar) mit Cocktail und Light Beer ausklingen lassen. Vorher gab es einen Dinner-Snack am Strand, damit das amerikanische Starkbier nicht so reinhaut…