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2013 Helsinki Tallinn

Helsinki closed. Tallinn open for business.

Dass die Fine nicht einfach sind, wissen wir ja mittlerweile. Aber der heutige Sonntag hat es dann nochmal schwieriger gemacht: alles zu. Also Einkaufen hätte funktioniert, nur eben Essen nicht. Weil, wozu soll man auch essen? Als Finne. Der Plan war deshalb, die Fähre nach Tallinn zu nehmen. 2 Stunden Überfahrt in die Sowjetunion äh nach Estland und kein Geld tauschen. Danke Euro!

Also einen widerlichen McDonalds Kaffee mit einem noch widerlicheren Egg McMuffin geholt und auf zum Hafen. Helsinki ist ja glücklicherweise die Stadt der kurzen Wege. Auf die Fähre (übrigens identisch und austauschbar mit jeder anderen x-beliebigen Fähre) und dann zwei seeeeehr unbequeme Stunden verbracht.

Wetter bei Ankunft: könnte besser sein, regent aber nicht. Schnell merkt man, dass auch Tallinn eher klein ist, zumindest der für Tagestouristen interessante Altstadtteil. Praktisch.

Erstes Fazit zu Tallinn (Altstadt): schön, mittelalterlich, schön mittelalterlich. Lohnt sich. Typische Mitbringsel haben wir mal ausgelassen, denn die waren eher seltsam und viel gruseliger Bernsteinschmuck. Da will man mal seine harten Dollari unters Volk bringen, und dann haben die schon eine halbwegs stabile Währung. Fies.

Auf jeden Fall sind wir viel gelaufen, immer hin und her und hoch und runter. Hunger hatten wir dann auch. Und weil Tallinn nicht Helsinki ist, gibt es hier auch Restaurants zu akzeptablen Preisen. Gut, die in der innersten Innenstadt waren eher typische Touristenläden. Nicht unbedingt schlecht, aber eher fleischlastig und simpel. Unsere Wahl fiel dann auf was sowjetisches russisches. Vom allgemeinen Eindruck auch eher gehoben, weil an ein Boutique-Hotel angeschlossen. Zweifel hatten wir auch nach der Bestellung noch, aber dann gabs Blini, Pelmeni und Borsch. Lecker und viel und fancy. Und Bier und Vodka. Auf meine nette Frage hat mir der Kellner auch gesagt: „I could give you Estonian vodka, but it’s not of very good quality“. Ehrlich. Also doch der russische. Lenin’s Best. Stalin’s Selection. Moscow’s Finest. Sowas in der Richtung. War gut.

Die Rückfahrt war auch wieder unspektakulär und es waren auch nur wenige volltrunkene Finnen an Bord. Nur Bier und andere Alkoholika haben sie gekauft, als würde es kein morgen geben. Naja, wenn sie meinen. Aber in einem Land, wo man nach 21h keinen Alkohol mehr bekommt…

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2013 Helsinki

Suemenlinna – Day 2

Nach dem Auschlafen war die erste Mission leckeres Frühstück zu jagen und trinkbaren Kaffee zu finden. Das Internet war der Meinung, dass es beides im Brooklyn Café geben würde, also ab dahin. Das winzige Café hatten wir beim ersten Rundgang durch die Stadt schon gestern gesehen und haben uns heute reingewagt. Fazit: winziges Café, das anscheinend hauptsächlich von Expats, finnischen Hipstern und verzweifelten Touristen auf der Suche nach akzeptablen Frühstück frequentiert wird. Als Start in den Tag gut und nach Bagel und Kaffee ging es ab an den Hafen, um die Fähre nach Suomenlinna zu nehmen. Auf mehreren kleinen Inseln kann man die Festungsanlage aus dem 18. Jahrhundert besuchen. Heute waren die Touristen fast ausschließlich mit größten (und teuersten, also „meiner ist größer als deiner“) Teleobjektiven bewaffnet und in Stellung, um die Abfahrt der Segelboote festzuhalten, die bis heute beim „Helsinki Tall Ship Race“ im Hafen lagen und sich heute wieder auf den Weg in die Heimathäfen gemacht haben.

Nettes, aber doch recht langsames Spektakel, das wir uns deshalb auch nicht komplett angeschaut haben. After all: es sind Schiffe, die langsam fahren. Nebenbei haben wir also die Inseln und die Festung erkundet und uns im Spiel: Jacke an/Jacke aus/Sonnenbrille auf/Sonnenbrille ab, geübt. Denn eins kann das finnische Wetter: dramatische Wolkentürme vor die Sonne schieben, sobald es angenehm warm ist, um dann kurz zu nieseln und wieder  ein paar Minuten schönsten Sonnenschein zu bieten.

Abends dann wieder mit der Fähre zurück zum Hafen, in der Hoffnung dort auf dem Markt etwas zu Essen zu finden. Leider war der Markt schon zu, wir mussten also improvisieren und ein Restaurant suchen. Wir waren bereit unsere harten Euros auszugeben und teuer Essen zu gehen. Aber: die Auswahl war doch etwas beschrenkt, wenn man nicht nur Fisch essen mag. Die gefüllte Zwiebel zu 25€ schien nicht so verlockend, und 40€ für ein unspezifisches Rentierfleisch als einzige Alternative schien nicht allzu verlockend.

Also sind wir in die berühmte Brygerryen, sprich Brauerei gegeangen. Da denk man sich: Bier und günstiges Essen. Naja, günstig ist in Helsinki immer Interpretationssache. Die Bryggerywurst med Sauerkraut hat mal sportliche 12,50€ gekostet. Aber gut, wenn die Finnen Eins anscheinend nicht können, dann Essen und alles, was mit Essen zu tun hat. Crazy peeps…

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2013 Helsinki

Ravintola med Pantti – Hello Helsinki

Kurztrip übers Wochenende nach Helsinki. Das klingt ja erstmal nach einer guten Idee. Nur wenn man dann ankommt und merkt, dass Helsinki einen mit dem Charm einer sowjetischen Grenzstadt empfängt… nun ja.

Gestartet in Berlin mit nettem Nervenkitzel dank der Baustelle auf der Stadtautobahn am Kudamm (knapp wars). Flug unspektakulär, aber Air Berlin lässt sich trotz Insolvenzgefahr nicht lumpen und verbaut Recaro-Sitze (oder Recaro-Halteklammern, das weiß man nicht so ganz). Ankunft im Regen. Hotel modern und neu, aber die Zimmer sind kleiner als in New York, und das will was heißen!

Erste Worte zu Helsinki: klein. Wirklich klein. Und optisch seltsam mittelmäßig, eine Mischung aus Sowjetunion und normal. Viel mehr gibt es eigentlich noch nicht. Verhungert sind wir noch nicht.

Morgen schauen wir mal weiter. Der berühmte Design District erscheint auch nicht sonderlich groß, und danach mal Rest und Shoppen. Und es soll zumindest sonnig werden.

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2012 Kühlungsborn

Ostsee

Schnell mal weg… an die Ostsee, ins Rentnerparadies Kühlungsborn. Ist aber ganz schön. Hotel ist komfortabel, Frühstück gibt’s bis 11:30 und der SPA-Bereich ist auch gut. Nur, dass der Pool gesperrt ist, ist nicht so dolle. Aber dafür sind es ja draußen über 20°, also bestes T-Shirt-Wetter.

Dank Klappspaten stand dem Loch am Strand nichts im Weg, wunderbar! Ansonsten ausschlafen, wenig tun und nicht arbeiten müssen. Sehr sehr angenehm. Und massiert worden, auch nett.

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Umzug

Wir sind umgezogen

…und zwar auf einen eigenen Webspace. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind da doch größer und das Bearbeiten ist einfacher.

Die alten Posts bleiben hier, weil die Fotos irgendwie schwierig umzuziehen sind. Die Posts selber sind aber auf dem neuen Blog.

Den neuen Blog findet ihr unter

www.readysteadyfly.de

 

 

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2012 Urlaub

Pfüat di

Wir waren in München.

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2012 New York Urlaub

Wrappin‘ it up

Wieder Zuhause, aber schnell nochmal den Abschluss des Urlaubs dokumentieren:
Auschecken wird natürlich wieder teuer, weil alle für alles Trinkgeld wollen. Bellman, Koffer aufbewahren ist umsonst, aber der nette Mann, der sich darum kümmert, kriegt natürlich seinen Tip. Mein Tipp: menschenwürdige Löhne zahlen.
Danach Frühstück bei Starbucks und in Richtung Battery Park, um die Gratis-Fähre nach Govenors Island zu nehmen. Sehr entspanntes Freizeitvergnügen.
Taxi zum Flughafen fuhr wie ein Irrer, aber geht vielleicht nicht anders. Einchecken ok, aber keine Zeit, weil gleich boarding ist. Hetze ist das.
Flug uninteressant aber kurzweilig, mein koscherer Menüwunsch wurde leider nicht berücksichtigt.

Kurzfazit: schöner Urlaub, aber die Westküste gefällt besser.

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2012 Urlaub

Almost over. Immer noch heiß…

So, Urlaub ist fast vorbei, und es ist immer noch heiß. Oder, war es zumindest, bis um 15:00 die angekündigten „severe thunderstorms“ losgingen. Naja, wurde immerhin kühler. Davor sind wir aber trotzdem noch weggeschmolzen.

Was gab’s heute? Trotz Hitze nach Soho, planlos rumlaufen und gucken. Interessant. Und auf jedem Weg die klimatisierten U-Bahn-Züge genießen. Danach natürlich nochmal Frozen Yogurt, und natürlich auch wieder selber zapfen. Haben gestern übrigens vergessen zu erwähnen, dass es den Geburtstagskuchen in FroYo-Form gab :-)

Der Central Park durfte ja auch nicht fehlen, also hopdihop hin da. Warm, zu warm! Und der See, auf dem man sich Boote mieten kann, um romantisch zu rudern, fällt eher in die Kategorie „grüne Bracke“. Da würde ich mich nicht wirklich romantisiert fühlen. Ganz zu schweigen davon, dass ich keine vier Ruderschläge geschafft hätte.

Hunger. Essen. Vezzo, sehr leckere sehr dünne Pizza. Eigentlich wollten wir danach ins Kino, aber dann ist uns aufgefallen, dass wir dafür falsch angezogen waren, nämlich sommerlich nackig. Kinos sind aber in USA sehr seeeeehr extrem klimatisiert. Und durch Abraham Lincoln: Vampire Hunter wollten wir uns dann nicht durchbibbern. Also Shoppen :-) Elena wollte noch Schuhe. Hat sie auch bekommen.

Ach ja, Geburtstags-Cupcakes von der Magnolia Bakery gab’s dann auch noch. Seeeeeeehr süß. Zuckerschock-süß.

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2012 Urlaub

Happy Birthday, me!

Tja, irgendwann ist es dann ja bei jedem soweit, die jugendliche 2 wird durch eine erwachsene 3 getauscht. Nie wieder bei rue21, Forever21, Aeropostale o.ä. einkaufen. Stattdessen gibt es jetzt nur noch… Ach Quark, garnicht so anfangen :-)

Also haben wir den Tag mit Room Service angefangen, zum Geburtstag hat uns dann ein netter Inder ein Tablett mit French Toast, American Breakfast und Zubehör gebracht. Geburtstagsfrühstück im Bett, ohne aufräumen zu müssen. Passt, ist aber eher unverschämt teuer.

Es waren übrigens wieder angenehme 36°C +x, also haben wir uns wieder das nächstbeste klimatisierte Museum gesucht. Diesmal das Metropolitan Museum of Art, kurz MET. Amis sind sehr begeistert davon, es ist aber doch sehr sehr viel „alte“ „Kunst“ dabei, also so Ägypten, Mittelalter, Schalen, Tonscherben, halbe Skulpturen. Naja… Die Contemporary Section war aber doch eher das, was wir suchen. Insgesamt positiv, 3,5 Sterne?

Aber irgendwann mussten wir ja auch wieder raus, und ja, man läuft nett gegen eine Wand aus Hitze, bevor man nett im Umluftofen geröstet wird. Perfect Time for Frozen Yogurt! Und ja, wie letztes Jahr in LA gibt es auch hier FroYo zum selber zapfen. 16 Sorten! Himmlisch. Nicht nur diesen in Berlin aktuellen Frozen Joghurt Yogurt, how boring. Also nett vier Sorten gezapft und pro Gramm (oder in was die hier auch immer messen) gezahlt. Anschließend erstmal zurück ins Hotel und die rettende Klimaanlage, denn hölle, hölle, hölle heiß!

Aber bevor wir wieder abfahren, mussten wir natürlich DAS typische New York Lunch noch ausprobieren. Also schnell zur Pastrami Queen, die vom Rabbi approved ist und angeblich das/den/die (?) beste Pastrami der Stadt bieten soll. Insgesamt lecker, auch wenn diese Sandwiches obszön viel Fleisch und nur wenig Brot haben. Dazu gibt es liebevoll individuell eingewickelte Gürkchen. Na dann guten Hunger (und jetzt war auch der Zeitpunkt den hoteleigenen Bademantel einzuweihen)!

Nach der Siesta sind wir dann noch mal Richtung Empire State Building geschlendert und haben uns noch ein bisschen von der Wüstenluft durchpusten lassen. Denn war es auch schon fast Zeit für’s Birthday Dinner. Wine30, sehr zu empfehlen. Wie der Name schon sagt: Wein. Und lecker Nudeln (Elena) und ein erstaunlich guter aber sehr spicy Thunfisch (Tobi). Hatte auch etwas von der amerikanischen Dinner Experience mit Locals und kleinen Tischen, die wir mal gesucht haben.

Good Night!

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Urlaub

It’s getting hot in here

So, die lange angekündigte Hitzewelle ist jetzt auch an der Ostküste angekommen! Und zwar nicht zu knapp. Heute waren es ca. 36-38° und morgen soll es noch etwas mehr werden. Dementsprechend haben wir dann unsere Planung auch umgelegt und die Museen vorgezogen. Denn trotz guter Vorsätze doch auch ein bisschen was im Freien zu machen oder in den Central Park zu gehen oder einfach ein bisschen durch die Stadt zu laufen – nach 2-3 Blocks will und kann man nicht mehr und flüchtet in die wohltemperierten Innenräume. Heute morgen, als es noch angenehme 30 Grad waren, sind wir also noch kurz zum Farmer’s Market am Union Square gegangen und haben dann noch das Flatiron Building bewundert (was man sich dabei gedacht hat?). Danach haben wir uns dann (nach dem obligatorischen Shopping) noch zum Rockefeller Plaza geschleppt, weil dort um die Ecke die Belohnung wartete: Das MoMA. Da konnte man dann auch – gut air condtioned – sich ein paar Stunden die Zeit vertrieben und schöne, bunte und interessante Kunst anschauen (genau: bunt. Nicht dieser depressive Kunstmist, der in Berlin immer zu sehen ist).

Danach wieder im Cask Bar+Kitchen zum Abendessen, denn im Umluftherd Manhattan war es einfach unerträglich. Was die Amis an Mac&Cheese finden, bleibt mir weiter unklar und unverständlich. Anschließend ging’s dann endgültig zum Rockefeller Center, von wegen Sonnenuntergang und so. Leider war’s oben nicht wirklich kälter, der Wind war hauptsächlich Wüste. Dafür ist die Aussicht gut :-)

Nach der teuersten (Fahrrad-) Taxifahrt der Welt (wird nämlich pro Person berechnet) sind wir jetzt ins Hotel gefallen und werden morgen ausschlafen. Wird ja eh nur heiß.