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2019 Urlaub

Blubbern

Weiter im Takt mit dem süßen Nichtstun. Wobei das nur für einen Teil galt, denn der andere war tauchen. Und zwar diesmal so richtig und nicht nur flach in der Bucht.

Die Vorgehensweise ist ja bekannt: halbwegs zeitig aufstehen, Frühstück reinzwängen, Reisegruppe trennen und hallo Tauchbasis.

Blub blub blubber

Ist schon ulkig hier auf Malle, dass man sich so völlig selbstverständlich auf deutsch unterhält. Naja. Auf jeden Fall waren alle bis auf einen Mittaucher Deutsche – manche im Urlaub, manche hier ansässig. Aber alle irgendwie nett. Und Miguel. Der sprach nur Spanisch. Aber da er komplett eigene Ausrüstung plus Gimmicks mitbrachte, war die Sprachbarriere wohl kein großes Problem für ihn. Zumal die Fahrt zum Tauchplatz auch nur 5 Minuten dauerte.

Abgetaucht und ab dafür. Netter und sehr hilfreicher Guide voran, Alex die Tauchprofi-in hat die Kamera übernommen und Tobi sich hektisch atmend ganz passabel tariert. Es ging dann einmal im Uhrzeigersinn um ein großes Riff herum, farblich kein Höhepunkt, aber mengenmäßig war die Unterwasserwelt ganz gut dabei. Vergleichbar mit Sardinien, nur war das Wasser sooooooooooo viel wärmer. Am Ende war für Tobi bei 40 Bar Restdruck Auftauchen angesagt, während Alex noch gemütliche 120 Bar übrig hatte. Profi halt.

Außerdem: beim Unterwasserselfie nicht ausatmen.

Und der Rest?

War an einem Strand. War nicht gut. Mehr so Klischee. Mit Briten.

Unscharfe Outtakes

Strand 2

Okay, wir haben es nochmal mit einem Strand versucht. Das war… wohl besser. Aber irgendwie merkt man, dass Mallorca an der Obergrenze des Machbaren bei den Touristenmassen unterwegs ist. Und darüber hinaus. Auf jeden Fall waren wir am Strand und im Wasser. Mehr muss und vor allem kann man dazu nicht berichten. Sand war sandig, Wasser war nass und salzig und vor allem viel zu kalt.

Netterweise war es stark bewölkt, was sich als optimales Strandwetter herauskristallisiert hat.

Wobei ein Unterschied zu Lanzarote festzustellen war: die Körper der restlichen Touristen sind vielleicht nicht alle schön, aber doch in einem geringeren Verfallszustand als auf besagter Kanareninsel (lies: die Menschen sind scheinbar jünger). Wie man dazu steht, bleibt jedem selbst überlassen.

Außerdem

Wir wollten Canasta spielen und brauchten ausreichend Spielkarten. Es ist bezeichnend, dass das einzig erhältliche Blatt die Seniorenkarten mit extra großen Eckzeichen sind, die darüber hinaus schmaler als übliche Karten sind. Für die gichtgeplagten Finger.