Bevor wir aber nackig bei den unbeugsamen Dorfbewohnern aufschlagen, nutzen wir den Zufall und legen einen Zwischenhalt zum Frühstück in Saint-Brieuc ein.
Da haben wir uns nämlich mit Freunden getroffen, deren Urlaub gerade begonnen hat und die zufällig zeitlich und örtlich auf ähnlichem Weg sind. Deshalb Frühstückspause in Saint-Brieuc. War schön mit euch, ihr Lieben :-)
Haben Sie reserviert?, die Nächste
Abendessen am Zwischenhalt in Asnières-sur-Oise. Der Ort hat eine Pizzeria, wir hätten Lust auf Pizza, und Pizza kann man ja auch problemlos mitnehmen, wenn man wieder ausreserviert ist. Guter Plan… Man ahnt bereits, was kommt. Genau: die Pizzeria macht seit heute Ferien. Well… Ende vom Lied wir hatten nebenan Glück. Da sind auch einfach nur rein, ohne überhaupt auf das gastronomische Thema zu schauen und haben den einen nicht reservierten Tisch bekommen. Es bleibt seltsam im Gastronomiesektor Frankreichs.









Bei Zeus‘ Unterhose
Parc Astérix, der Höhepunkt des Rückwegs. Das Fazit mal vorweg: lohnt sich, ist ein wirklich schöner Park, und Asterix-Merchandise macht mehr an als Disney & co. Wir haben gleich als erstes den Idefix erworben, nicht, dass am Ende die Bort-Namensschilder Idefixe im Shop ausgehen. Die Befürchtung erwies sich als gänzlich unbegründet, aber sicher ist sicher.
Wir haben uns auf jeden Fall von Attraktion zu Attraktion gehangelt. Das Problem des Schlangestehens haben wir durch Geld-drauf-werfen gelöst und den Filotomatix genannten Schlangenüberspringer gekauft – wie alles, was dir Geld aus der Tasche ziehen soll, eine Wissenschaft für sich. Haben wir das Ding voll ausgenutzt? Nein. Hat es sich gelohnt? Dickes Ja! Statt 40 Minuten steht man eben nur 0 Minuten für den Start an.
Bei Tobi war irgendwann Schluss mit Achterbahnen, aber es war auch ein bißchen eigene Schuld, schon leicht angeschlagen nicht Pause zu machen, sondern in den 5-fach-Looping zu steigen. Nora ist auch wieder fleißig mitgefahren, Elena auch (mit geschlossenen Augen). So fehlen für einen möglichen nächsten Besuch immerhin noch ein paar Achterbahnen auf der Bingo-Karte.
Statt der wirklich nass-machenden Wildwasserbahnen (war doch nicht heiß genug) haben wir uns spontan für Romus et Rapidus entschieden. Was man sah, erschien halbwegs trocken. Letzten Endes wäre die Wildwasserbahn vielleicht besser gewesen, denn so ein Oberteil trocknet wohl generell schneller als eine komplett nasse Hose, nachdem man eine Fahrt lang in Wasser saß… Rest des Tages ging es dann kommando weiter.
Apropos Rest des Tages. Auch der ging weiter wie bereits bekannt. Der Hunger kommt, und er bleibt, denn er lässt sich nicht stillen.
- Hot Dog für Nora? Keine Hot Dogs im Park „ab Nachmittag“.
- Ach, da gibt es doch ein Restaurant, lass da hingehen. Kostet jetzt ein bißchen mehr als woanders, aber ich will nicht mehr suchen. Öffnet um 19 Uhr (es ist 17:30).
- Boah na gut, dann halt nicht Restaurant. Aber da war noch eins, was immerhin besser als mittelmäßiger Burger mit Pommes war. Gehen wir da hin, das wird ja wohl auf sein. Öffnet um 19 Uhr (es ist 17:35).
WAS? LÄUFT? IN? FRANKREICH? FALSCH???
Wir haben dann den Park hungrig verlassen und sind recht mutlos zu einer Pizzeria in irgendeinem kleinen Ort gefahren, der auf dem Weg zur Unterkunft lag. 300 Meter vorm Ziel ging die Laune in den Keller, denn der Ort war ausgestorben. 100 Meter vorm Ziel eine Kurve und dahinter: die einzige, winzige Pizzeria des Ortes. Mit einem nicht reservierten Tisch für 3. Und mit einer wirklich guten Pizza. Top 3 gut. Wie der Ort nun heißt, wissen wir nicht.















































