Ausnahmsweise nehme ich die Wertung mal vorweg: Kinder, lasst es sein.
Ja, ist sicher ein beeindruckendes Naturdingsbums. Ja, groß, größer, am größten. Ja, einzigartig in Europa. Aber: mit jeder Minute Anfahrt nimmt die Lohnenswertigkeit proportional ab.
Und ja, ich weiß, es ist Ferienzeit, aber das muss nicht sein. Also, wenn man eh an der Küste nächtigt und das quasi vor der Haustür hat, dann fahrt um Himmels willen zu dieser Düne. Wenn aber die Anfahrt an die 90 Minuten dauert, dann bin ich geneigt, das Naturphänomen als „Naja, ist halt ne Düne. Mit vielen Menschen.“ einzuordnen. Nach dem Stau auf dem Hinweg und dem Fußmarsch entlang der Straße ohne Gehweg kommt man am vollen Parkplatz an. Es war un-fass-bar voll, so richtig. Alles schob sich gen Düne und Dünenkamm, ungeachtet der körperlichen Eignung. Wer Menschen um sich herum mag, ist hier definitiv richtig. Und dann sitzt man da oben. Es ist voll, der Sand ist tief. Nochmal runter zum Meer? Naja, dann muss man auch wieder hoch, ohne Treppe. Die Düne der Länge nach beschreiten? Hm, vielleicht einfach nicht? Fazit siehe erster Satz.
Waren dann am Pool, den wir jetzt für uns allein haben. Die Holländer sind weg. War übrigens eine siebenköpfige Familie. In einem Land Rover.













