Sommerferien 2025, Ziel: Frankreich. Einmal ein großes, nach unten spitzes Dreieck fahren. Vielleicht nicht unbedingt gleichschenkelig, aber grob der Form folgend.
Vor dem Urlaub in Frankreich haben die Götter bekanntlich das frühe Aufstehen und vor allem den Zwischenstopp in Belgien gesetzt. Insofern ging es um 5 Uhr ins vorgepackte Auto und dann immer westwärts dem schönen Houthalen-Hechtelen entgegen. Eine Fahrt so unspektakulär wie immer, alle 2 Stunden von einem Ladestopp unterbrochen. Nicht, weil der notwendig wäre, aber 2 Stunden sind schon das längste, was wir am Stück im Auto sitzen wollen.









Houthalen-Hechtelen (wird jetzt nicht abgekürzt, aus Gründen) ist seltsam, genauso wie Belgien an sich seltsam ist. Jedes Mal die Frage, ob es da irgendwas gibt, und jedes Mal die Annahme, dass es halt ein Transitland ist und nein. Essen kann man entweder für 150€ in einer Brasserie (wie unser Hotel) oder man lässt sich Fleischprodukte frittieren. Wir haben für letzteres optiert, weil wir nach den 10 Stunden on the road das andere nicht mehr hätten wertschätzen können. Aber seltsam ist das Zeug schon. Und es schmeckt, wie man es sich vom Aussehen vorstellt. Außerdem scheint Belgien komplett Ü60 zu sein, zumindest erhärten unsere bisherigen Berührungspunkte diesen Eindruck. Also, komisch ist das und ich glaube, wir bleiben dabei, es als Transitland zu nutzen.
Tags drauf in Paris gelandet, genauer in Choisy-le-Roi. Fahrt wieder mit Komfort-Ladestopps in die Länge gestreckt. Unser Bip&Go-Mautstellenpassierautomat piept auch pflichtschuldig bei Durchfahren der Tore, scheint zu funktionieren. Apartment bezogen, gebratene Hähnchen gegessen, dann die Aussicht auf die Seine mit preisgekröntem Franprix-Wein genossen. Bei gutem Wetter und richtiger Windrichtung kann man sogar die Spitze des Eiffelturms sehen.
