Kategorien
2026 Urlaub

Frankreich 2026 – Nachtrag

Ganz vergessen, dass wir ja auch noch auf dem Heimweg einiges an durchaus lohnenswerten Zielen reingepackt haben.

Etappe 1 ging nach Reims. Wir wollten schon immer die dortige Kathedrale besichtigen.

.

.

.

Nicht.

Wir haben es aber trotzdem gemacht. Weil wir schonmal da waren. Abfahrt vom Ferienhaus, Bäcker hatte trotz Feiertag auf, dann ging sie los, die wilde Fahrt. Völlig ereignislos. Wir sind einmal durch Reims Innenstadt gelaufen, haben einen Blick in die Kathedrale geworfen und sind dann zum vorab gebuchten Champagnerkeller von Pommery gefahren. Wir haben ja schon gewusst, dass diese Keller bei sommerlichen Temperaturen ganz hilfreich sein können. Es war mehr Kunst drin als bei dem Cremantkeller, er war auch länger und er war kühl. Ist ein netter Zeitvertreib und man bekommt am Ende Champagner zu trinken.

Der macht gute Laune!

Ein etwas holpriges Abendessen später (die Charcuterie bestand aus einer halben Salami und irgendwas anderem, das Croque war komisch, und der Gen Z-Bedienstete hat jedes Vorurteil über die Gen Z bestätigt) gings Bubu machen und das wars dann auch mit Reims.

Nächstes Ziel: Wetzlar! Oh wie schön muss Wetzlar sein. Noch nie von gehört, aber liegt auf halbem Weg nach Berlin. Unser Weg führte uns direkt an Verdun vorbei und da wir selten an so geschichtsträchtigen Orten sind, haben wir den Abstecher gewagt. Nun… man sollte emotional darauf vorbereitet sein.

Außerdem sind wir auf dem Weg zum ersten Mal durch Luxemburg gefahren (deren Beschilderung auf den Autobahnen sieht aus, als ob sie sich ein Drittel aus Frankreich, ein Drittel aus Belgien und ein Drittel aus Deutschland zusammengeklaubt und dann was in Luxemburgisch drübergeschrieben hätten). Dann durch Trier. Vorbei an Limburg (das ist das mit dem gierigen Katholiken). Und schon waren wir in Wetzlar. Hat eine Altstadt, die ganz schön ist, wir haben am Wasser gegessen, sonst sieht die Innenstadt aus wie Siegen. Kein Ziel für nochmal, aber war okay.